Mutprobe : Kletterwald baut an

Die neuen Prospekte präsentieren Susanne Kirstein und Mitch Michallik schon jetzt.  Seile, Plattformen und Hindernisse werden erst  nächste Woche im Kletterwald angebracht.
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Die neuen Prospekte präsentieren Susanne Kirstein und Mitch Michallik schon jetzt. Seile, Plattformen und Hindernisse werden erst nächste Woche im Kletterwald angebracht.

Nächste Woche beginnen Baum-Arbeiten für zwei neue Wipfel-Strecken, Saisonstart ist am 12. April.

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28. März 2014, 23:50 Uhr

Gestandene Männer mit zitternden Knien hat „Mitch“ schon aus en Bäumen geholt, und gestaunt über bange Mittvierziger, die plötzlich doch den Tarzan-Sprung schafften, obwohl sie vorher noch beteuert hatten, unter extremer Höhenangst zu leiden. Die Mitarbeiter des Schweriner Kletterwaldes haben in den vergangenen vier Jahren so manche Anekdote zwischen den Wipfeln erlebt, haben gerettet, getröstet, angefeuert oder Pärchen beim Verlieben beobachtet. Denn auch das Kletter-Dating gehört seit einigen Jahren zum Repertoire des Kletterwaldes. Dazu melden sich durchschnittlich 50 Singles an, um ihren Mann oder Frau fürs Leben unter Extrembedingungen zu testen. In seinem fünften Jahr am Standort Schwerin baut der Kletterwald jetzt an: Zwei Parcours kommen hinzu, nächste Woche geht das Aufbau-Team in die Bäume. Am Sonnabend, 12. April, beginnt dann zwischen Zoo und Zippendorfer Strand offiziell die Kletterwald-Saison. Rund 15 000 Besucher verzeichnet die Freizeit-Anlage jedes Jahr, Touristen, Familien und Schulklassen sind die größten Besuchergruppen. Der Erfolg des Kletterwaldes hängt extrem vom Wetter ab. „Ein frostiges und verregnetes Frühjahr wie 2013 holt auch ein guter Sommer kaum mehr raus“, sagt Kletterwald-Chefin Susanne Kirstein. Viel Sonnenschein ist ihr größter Wunsch für die Saison 2014 – und ordentlich Muskeln. Denn die Chefin muss einmal im Jahr alle Strecken selbst bewältigen. „Ich gehe schon Schwimmen, damit ich unseren neuen Weg schaffe“, sagt sie lächelnd. Schweißtreibende Hangel-Aufgaben und zum Schluss ein Sprung aus neun Metern Höhe sind nur einige der Herausforderungen.

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