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Zeitung für die Landeshauptstadt

20. November 2017 | 14:59 Uhr

Bauprojekt : Kleiner Stadthafen wird erlebbar

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Bauen am Wasser: Bis zum Frühjahr wird das Gelände an der Bornhövedstraße umgestaltet – Freiflächen, Grünes und Parkplätze entstehen

von
erstellt am 26.Sep.2016 | 20:45 Uhr

Die Stadt will das Areal rund um die Bootswerft Fierke für Passanten und Anwohner erlebbar machen. Unter dem Titel „Erschließungsmaßnahme Am Werder Ufer/ Hafen Bornhövedstraße“ ist bereits mit dem ersten Bauabschnitt begonnen worden. Ziel ist es, den ungeordneten und zum Teil nicht zugänglichen Uferbereich nutzbar zu machen. So wird auch das Wohnumfeld aufgewertet, da Brachflächen verschwinden und das Wasser erreichbar wird.

Gestern jedoch mussten die Arbeiten pausieren. Bei den Tiefbauarbeiten sind Ende vergangener Woche Stoffe gefunden worden, die „besorgniserregende Werte“ haben, so Andreas Thiele, Fachdienstleiter Stadtentwicklung, auf SVZ-Anfrage. Gestern Vormittag gab es bereits eine Vor-Ort-Besprechung mit Fachleuten, um das weitere Vorgehen zu bereden. Dazu wurden auch Proben entnommen. Im schlimmsten Fall müsste die kontaminierte Erde getauscht werden. Das würde die Kosten in die Höhe treiben. Der Zeitplan ist aber laut Stadtverwaltung nicht gefährdet.

Das Areal am kleinen Stadthafen war aus verschiedenen Materialien – und unterschiedlichen Quellen – mehrfach aufgeschüttet worden. Offenbar waren da auch Schadstoffe dabei. Gefunden wurden diese beim Anlegen der neuen Stichstraße zwischen Werft und Bootshalle.

Und so geht es weiter: Nach der Fertigstellung der neuen Stichstraße, die dann eine Ringbefahrung ermöglicht, ist der Innenbereich an der Reihe. Die Boote und Trailer, die von Bootswerft und Wassersportvereinen dort abgestellt werden, sollen auch künftig den maritimen Charakter unterstreichen. Dafür vermietet die Stadt die entsprechenden Flächen nach der Fertigstellung.

In dem Bereich zwischen den bereits abgerissenen alten Garagen und der alten Zufahrt zur Werft sehen die Planer einen kleinen Platz vor mit einer „wellenförmig ausgebildeten Sitzmauer mit integrierten Bankelementen“. Der Platz wird bepflanzt, erhält auch Fahrradständer. Auch die Hafenkante selbst soll erneuert werden. Entlang des Ufers wird ein Fuß- und Radweg geführt.

Wo jetzt schon die Garagen abgerissen wurden, sollen Erholungsgärten und Parkplätze entstehen. Rund um den Hafen wird es künftig eine Ringstraße geben, an der Bäume gepflanzt werden. Die Umsetzung ist in den weiteren Bauabschnitten 2 und 3 geplant.

Finanziert wird die 1,2 Millionen Euro teure Erneuerung vor allem aus Fördermitteln. Der städtische Anteil beträgt rund eine halbe Million Euro.

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