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Radwegenetz im Schweriner Umland : Kleiner Lückenschluss bei Liessow

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Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Land investiert mehr als 200 000 Euro in das Radwegenetz – Erster Abschnitt wird jetzt angepackt, weitere sollen folgen

von
erstellt am 06.Jan.2017 | 08:00 Uhr

Die Freude in der Gemeinde Dobin am See ist groß. Denn endlich gibt es grünes Licht für den gewünschten Radweg zwischen Buchholz und Liessow. Denn bis zum Abzweig Neu Schlagsdorf wird nun der bisherige Radweg um 782 Metern verlängert. Die Maßnahme kostet rund 200 000 Euro und werde mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.

„Es wird eine 2,5 Meter breite Asphaltstrecke sein, und sobald der Grunderwerb abgeschlossen ist, könnten auch die Planungen und dann die Arbeiten beginnen“, erklärt Tobias Bremer vom Schweriner Straßenbauamt. Denn der Radweg führt entlang der Landesstraße 101 und fällt somit in den Zuständigkeitsbereich von Bremer und seinen Kollegen. Die Bauzeit schätzt der Fachmann auf etwa drei bis vier Monate. Die Anmerkung der Gemeindevertretung, den Radweg am Abzweig nach Neu Schlagsdorf nicht zweimal die Straße kreuzen zu lassen, hatten die Planer bereits zuvor aufgenommen. „Der bestehende Radweg wird so verlängert, dass die Landstraße hinter dem Abzweig Neu Schlagsdorf in Richtung Buchholz nur einmal überquert werden muss“, erläutert Tobias Bremer.

Einen Wermutstropfen gibt es allerdings für die Gemeinde Dobin am See: Einige Lücken bleiben. So fehlt für einen guten Streckenausbau immer noch die Verbindung zwischen Cambs und Rautenhof sowie zwischen Rautenhof und Liessow. Aber ganz so aussichtlos ist es dann doch nicht – Tobias Bremer hat weitere gute Nachrichten: „In der Planung ist die Verbindung zwischen Cambs und Rautenhof bereits. Selbst die erste Kostenschätzung liegt vor“, sagt er und spricht von rund 550 000 Euro. Der geplante Bauabschnitt hat eine Länge von 2,47 Kilometern. Auch diese Strecke werde auf einer Breite von 2,50 Metern asphaltiert. Die Bauzeit würde etwa neun Monate dauern. Für das „letzte fehlende Stück“ zwischen Rautenhof und Liessow gab es gestern erst wieder Abstimmungen im Straßenbauamt Schwerin. Es sei kein einfacher Abschnitt, so Bremer, denn es sei ein extrem bergiges Gelände und stelle die Planer vor einige Herausforderungen. Doch es sei definitiv nicht undenkbar, betonte der Straßenbauamts-Mitarbeiter. Neben der generellen Planung müsse für diesen Bauabschnitt ebenfalls noch der Grunderwerb erfolgen. „Es gibt also viel zu tun und zu planen“, sagt Tobias Bremer.

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