Drachenbootfest Schwerin : Kleine Paddler geben alles

An die Paddel, fertig, los: 105 Teams der Klassenstufen 3 bis 13 traten gestern bei den 21. Schulmeisterschaften an.  Fotos: Reinhard Klawitter (3)
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An die Paddel, fertig, los: 105 Teams der Klassenstufen 3 bis 13 traten gestern bei den 21. Schulmeisterschaften an. Fotos: Reinhard Klawitter (3)

2000 Mädchen und Jungen kommen beim Schweriner Drachenbootfest ins Schwitzen – heute und morgen starten Mixed-Teams

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13. Juni 2015, 08:00 Uhr

Herzliches Lachen, begeisterte Anfeuerungsrufe und jede Menge Schweiß: Bei bestem Sommerwetter startete gestern das Schweriner Drachenbootfest mit den 21. Offenen Schülermeisterschaften auf dem Faulen See. Etwa 2000 Kinder paddelten in 105 Teams um den jeweils ersten Platz ihrer Klassenstufe. Heute und morgen sind die Erwachsenen dran.

Sport und Spaß stand im Mittelpunkt: „Ich bin begeistert. Die Kinder machen toll mit“, schwärmte Schulsportberater Olaf Peters. Mitmachen konnten nämlich alle Schulen. „Fast alle Schweriner Schulen machen mit. Und auch Teams aus dem Umland nehmen teil“, freute sich Veranstalter Chris Richter. Viele Teams hätten sich monatelang auf diesen Wettkampf vorbereitet. „Wir haben mit den Kindern viermal im Wasser geübt. Und ein ganzes Jahr lang trocken – Kraft und Ausdauer. Es macht wahnsinnig Spaß“, bestätigte Kirsten Pöthig von der Schule am Fernsehturm. Die Stimmung hätte nicht besser sein können. Veranstalter, Lehrer, Eltern und Kinder waren gleichermaßen begeistert: „Ich bin zum ersten Mal dabei. Es ist wirklich viel los und es gefällt mir gut. Wir wollen selbstverständlich ins Finale kommen“, erzählte die Fünftklässlerin Lara Bartels. Und auch organisatorisch lief alles bestens, es gäbe keinen Grund zur Klage: „Ohne unsere 70 Helfer würde es nicht gehen. Sie leisten großartige Arbeit“, erklärte Richter lächelnd.

Ein Punkt wurde allerdings von mehreren Eltern bemängelt. Die Preise für Eis und Getränke wären zu hoch. Für ein kleines Eis mussten die Kinder zwei Euro, für ein großes vier Euro berappen. Ein Glas Wasser kostete ebenfalls zwei Euro. „Nicht alle Kinder haben so viel Geld mit. Ich habe meiner Tochter ein Eis gekauft und ihren Schulkameraden dann auch – oder sollen die dann zugucken? Ich finde die Preise für ein Kinder-Event zu hoch angesetzt“, gab eine Mutter zu bedenken.

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