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Zeitung für die Landeshauptstadt

19. November 2017 | 13:34 Uhr

Von Stufe zu Stufe : Kleine Künstler lieben Ataraxia

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Die Musik- und Kunstschule begeistert am Tag der offenen Tür mit buntem Programm

von
erstellt am 11.Mai.2015 | 08:00 Uhr

Vom Pfaffenteich über die Straße und rein durch die Eingangstür des Hauses in der Arsenalstraße 8. Acht Stufen hoch. Rechts erblickt man nun bereits die ersten kleinen Künstler. Sie basteln, fertigen Scherenschnitte. „Es macht mächtig Spaß“, schwärmt ein kleiner Junge. „Und es gibt heute noch mehr zu entdecken“, erzählt Beate Breustedt, Sprecherin von Ataraxia. Denn zum Tag der offenen Tür der Musik- und Kunstschule haben sie sich allerhand einfallen lassen.

Folgt man der großen und reich verzierten Treppe 21 Stufen in den ersten Stock, kommen dem Besucher strahlende Kinder entgegen. Manche verkleidet, manche nicht. Auf jeden Fall ist es bunt und fröhlich. An der Seite stehen auf Stühlen Kisten mit Äpfeln und Melonenstücken. Ein kleiner Junge, der wie eine Maus verkleidet ist, knabbert genüsslich an einem Stück frischer Wassermelone. Geradeaus, an ihm vorbei, geht es in den großen Saal. An den Wänden hängen bunte Malereien unterschiedlicher Größe. Fünf auf der einen Seite, sechs auf der anderen. Auf der Bühne rockt die Schülerband „Arrète“. „Das Besondere sind die Instrumente, denn es ist keine normale Rockband, sondern eine mit klassischen Instrumenten“, schwärmt Breustedt. Und das Publikum gibt ihr Recht. Sie scheinen die Band zu lieben. Der Saal ist fast voll. Im hinteren Teil tanzen einige Frauen zur Musik. Andere sitzen auf den Stühlen und klopfen mit den Händen im Takt auf die Oberschenkel.

„Heute morgen hat die Band bereits das Märchen der Kita Rappelkiste musikalisch begleitet“, erzählt Breustedt mit einem Lächeln auf den Lippen. Der Saal war mit 200 Leuten gefüllt. Viele mussten stehen. „Mehr gingen wirklich nicht rein“, freut sich Breustedt. Im zweiten Stock, 21 weitere Stufen hoch, können Schweriner Instrumente wie Violine, Klarinette, Klavier, Violoncello ausprobieren. Auch Klavier- und Geigenbauer sind da. Sie zeigen und erläutern, was sie können. „Der Zulauf nach dem Tag der offenen Tür ist im jeden Jahr groß“, berichtet Geschäftsführerin Gerit Kühl. Viele Interessenten müssen zunächst auf eine Warteliste. Momentan würden 1500 Kinder und Erwachsene regelmäßig die Angebote von Ataraxia nutzen. Die Schule hat mehr als 20 Ensembles. Im kommenden Jahr soll es ein neues Theaterprojekt geben.

 

 

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