Stadtmodell : Klein-Schwerin wächst

Noch sind die Gebäude aus Kunststoff: Bildhauer Egbert Broerken erläuterte OB Rico Badenschier sein Modell.
Noch sind die Gebäude aus Kunststoff: Bildhauer Egbert Broerken erläuterte OB Rico Badenschier sein Modell.

Künstler stellt Arbeit am Welterbe-Modell vor. Übergabe im Mai geplant

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18. Januar 2018, 08:00 Uhr

Mitte Februar soll der Bronze-Guss beginnen. „Ende Mai wollen wir das Modell dann übergeben“, sagte Künstler Egbert Broerken. Im Rathaus stellte er gestern den Stand seiner Arbeit an einem 3-D-Stadtmodell von Schwerin vor. Die Bronzeplastik, erlebbar auch für Blinde und Sehbehinderte, soll mit Blick auf die Welterbe-Bewerbung Schwerins einen Überblick über das Residenzensemble geben. Ein Platz für das Modell ist bereits gefunden: Es soll am Ausgang des Parkplatzes neben der Siegessäule auf einer Grünfläche vis-à-vis der Staatskanzlei aufgestellt werden (SVZ berichtete).

„Uns ist wichtig, dass wir den Übergabetermin halten“, erklärte Stadtwerke-Chef Josef Wolf. Denn zum Welterbetag Anfang Juni solle die Plastik der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Die Stadtwerke beteiligen sich maßgeblich an der Finanzierung des Stadtmodells, für das der Welterbe-Förderverein weiterhin um Spenden bittet, wie Mitglied Dorin Müthel-Brenncke betonte.

Oberbürgermeister Rico Badenschier zeigte sich beeindruckt von den Dimensionen von Klein-Schwerin. Etwa vier mal zwei Meter groß ist die Grundfläche auf der die Stadt zum Anfassen ruht – herausgehoben die 43 Gebäude, angefangen beim Schloss, die aktuell zum Residenzensemble gezählt werden.

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