Vetternwirtschaft beim Nahverkehr : Klatt-Affäre: Zwischenbericht liegt vor

Nahverkehrs-Chef Norbert Klatt: Die Vorwürfe gegen ihn sind noch nicht ausgeräumt.
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Nahverkehrs-Chef Norbert Klatt: Die Vorwürfe gegen ihn sind noch nicht ausgeräumt.

Externe Prüfer haben einen ersten Zwischenbericht zum Vorwurf der Vetternwirtschaft beim Schweriner Nahverkehr vorgelegt

svz.de von
19. Dezember 2013, 18:50 Uhr

Die Vorgänge um die Beschäftigung von Verwandten des Geschäftsführer des Nahverkehrs, Norbert Klatt, haben weiterhin keine direkten Folgen. Die mit einer Sonderprüfung beauftragte Wikom AG hat Oberbürgermeisterin Angelika Gramkow und den Fraktionsvorsitzenden der Schweriner Stadtvertretung gestern Abend Zwischenergebnisse präsentiert. Prüfungsgegenstand ist die Beschäftigung von Angehörigen des Geschäftsführers beim Nahverkehr sowie die Ordnungsmäßigkeit der Aufgabenwahrnehmung durch die Geschäftsführung und die Überwachungsorgane sowie ihrer Gesellschafter. An der Sitzung nahmen neben den Fraktionsvorsitzenden und dem stellvertretenden Oberbürgermeister Wolfram Friedersdorff auch der Geschäftsführer der Stadtwerke Josef Wolf und der Geschäftsführer der städtischen Beteilungsgesellschaft Matthias Dankert teil. Zu den Zwischenergebnissen wollte sich aber keiner der Teilnehmer äußern. Es hieß lediglich, dass Stillschweigen vereinbart wurde. Konsequenzen hat der Zwischenbericht zunächst nicht. Den Endbericht wird die Wikom zum Beginn des neuen Jahres präsentieren. „Wenn der Bericht in der zweiten Januarwoche vorliegt, werden wir die Ergebnisse bewerten und der Stadtvertretung Entscheidungsvorschläge vorlegen“, sagte Gramkow. Nach SVZ-Informationen soll der Endbericht auf der Sitzung des Hauptausschusses am 15. Januar erstmals vorgestellt werden. Norbert Klatt ist unterdessen weiterhin krank geschrieben.

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