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Schweriner Internetportal : „Klarschiff“ holt Bürger ins Boot

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

300 Hinweise in einem Monat: Neues Internetportal der Stadt für Ideen und Beschwerden nimmt mächtig Fahrt auf

von
erstellt am 12.Apr.2016 | 05:00 Uhr

Der aktuelle Blick auf „Klarschiff Schwerin“, das städtische Internet-Portal des Ideen- und Beschwerde Managements, weist 315 Meldungen seit dem 1. März auf. In der Rubrik „erledigt im letzten Monat“ steht die stolze Zahl 200. Das Portal „Klarschiff.SN – Bürgerbeteiligung“ funktioniert.

„Schrottfahrrad“ wurde beispielsweise in der Landreiterstraße gemeldet. Es folgt der Zusatz: 23. März erledigt. Oder „Papierkorb übervoll“ in der Puschkinstraße. Die Meldung hat gleich zwei Unterstützer bekommen. Auch dort steht als Kommentar der Vermerk „erledigt“. Noch nicht erledigt indes sind mehrere Meldungen über defekte Straßenlaternen.

Die Bürgerhinweise betreffen das gesamte Stadtgebiet. Die Mehrheit der Meldungen kommt zwar aus der Innenstadt, also der Alt- und Schelfstadt, der Pauls- und Weststadt, doch auch Ostorf ist massiv vertreten und der Große Dreesch. Aber selbst aus dünn besiedelten Stadtteilen wie Sacktannen liegen Informationen im Bürgerbeteiligungssystem.

„Wir sind sehr zufrieden. Die Idee, die Bürgerbeteiligung mit dem neuen Internetportal zu erhöhen, ist sehr gut aufgegangen. Wir haben deutlich mehr Meldungen als im Vergleichszeitraum der Vorjahre“, fasst Stadtsprecherin Michaela Christen in einer Zwischenbilanz zufrieden zusammen. Das Portal werde von den Schwerinern tatsächlich als Hilfsmittel betrachtet und entsprechend verantwortungsbewusst gehandhabt.

„Die meisten Meldungen, die wir über Klarschiff bekommen, betreffen Schäden an Straßen und Gehwegen, also Schlaglöcher oder schadhafte Stellen in Bürgersteigen. Wir haben aber auch schon viele Hinweise über illegale Müllentsorgung bekommen. Das betrifft zum Beispiel Sperrmüll in der Innenstadt, aber auch Unrat in den Grünflächen“, sagt Sandra Hoffmann vom städtischen Beschwerdemanagement, die das Internet-Portal betreut.

Der Hinweisgeber hat jederzeit die Möglichkeit, im Portal nachzuschauen, wie der aktuelle Stand der Bearbeitung seines Anliegens ist.

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