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Zeitung für die Landeshauptstadt

22. November 2017 | 03:12 Uhr

Schwerin : Kita-Kosten klettern in der gesamten Stadt

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

von
erstellt am 22.Dez.2014 | 12:01 Uhr

Vom 1. Januar an müssen Eltern für die Betreuung und Versorgung ihrer Kinder tiefer in die Tasche greifen. Die Essenspauschale wird für viele Eltern allein bei der Versorgung eine Verteuerung bedeuten – zumindest bei den großen Trägern Kita gGmbH und Diakonie, die eine Pauschale anwenden. Diese gibt keine Möglichkeit, einzelne Mahlzeiten abzuwählen. Eltern müssen für 17 Tage Vollverpflegung im Monat bezahlen, einerlei wie oft das Kind tatsächlich am Essen teilnimmt (SVZ berichtete). Und nun steigen wie bereits vermutet auch die Betreuungskosten.

Der Jugendhilfeausschuss der Stadtvertretung hat die Zahlen für die kommunale Kita gGmbH in der vergangenen Woche beschlossen. In den neuen Entgelten sind vor allem die Tarifsteigerungen bei den Personalkosten für die Erzieherinnen Grund für den Anstieg. Die Kosten für die Pädagogen machen bis zu 80 Prozent des Leistungsentgeltes aus. Durchschnittlich verdient eine Erzieherin im Jahr rund 40 000 Euro. Darüber hinaus muss auch die Kita gGmbH den Mindestlohn zahlen. Das betrifft vor allem die Reinigungsdienste.

In den Entgelten sind zudem schon der höhere Mietzins für den Neubau der Kita „Wirbelwind“ in der Hagenower Straße und auch die Erweiterung der Kita „Nidulus duo“ in der Wismarschen Straße berücksichtigt. Auch hohe Nebenkosten wie durch technische Fehlkonstruktionen, beispielsweise die mangelhafte Fußbodenheizung in der Sportkita, oder ungünstige Gebäudeschnitte wie in der „Rappelkiste“ verursachen Kosten, hieß es.

Letztlich ist dadurch für die Ganztags-Betreuung in einzelnen Kitas ab Januar monatlich bis zu 40 Euro mehr zu bezahlen.

Alle Preise haben wir hier auf einen Blick für Sie zusammengestellt.  

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