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Zeitung für die Landeshauptstadt

18. November 2017 | 15:08 Uhr

24-Stunden-Kita : Kindertagesstätte nimmt Gestalt an

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Umbau des alten Pflegehauses auf dem Lewenberg zur 24-Stunden-Kita mit Senioren-Café und Azubi-Wohnungen kommt voran

Baustellenbesichtigung: Lennox, Tabea, Nico und viele andere Kinder der größeren Gruppen der Kita „Nidulus“ schauten sich gestern selbst an, wie weit der Umbau des alten Pflegehauses auf dem Sozius-Gelände auf dem Lewenberg zur neuen Kita „Nidulus duo“ schon voran gekommen ist. Denn ab November werden einige von ihnen hier betreut werden. „Nidulus duo“ ist die zweite 24-Stunden-Kita, die in Zusammenarbeit der Sozius Pflege- und Betreuungsdienste Schwerin gGmbH und der Kita gGmbH entsteht. Wie ihr Haus künftig aussehen soll, hatten die Kinder bereits gezeichnet, mit Liedern und Gedichten stellten sie den Interessenten den Bauablauf vor.

Über den realen Baufortschritt informierten Sozius-Geschäftsführer Frank-Holger Blümel, Architekt Hanno Ecklebe und Bauleiter Bodo Meyer. „Wir liegen nicht nur gut im Zeitplan, sondern auch bei den Baukosten“, sagte Blümel. Dafür dankte er allen Beteiligten. Ecklebe nannte die Details: Bei dem 70 Meter langen Gebäude, das 1895 als Pflegehaus errichtet worden war, Anbauten bekam und nach dem Krieg zum Bezirkskrankenhaus gehörte, wurden Dach, Fassaden und Fenster bereits saniert. „Jetzt erfolgt der Innenausbau.“ Zukünftig wird der Mittelteil und das linke Kopfhaus die Kita „Nidulus duo“ beherbergern und 69 Vollzeitplätzte bieten, davon 30 Krippenplätze. Im rechten Mittelteil entsteht eine Caféteria, die von Bewohnern des benachbarten Pflegeheimes, von Sozius-Mitarbeitern, aber auch von Besuchern genutzt werden kann. Das rechte Kopfhaus wird Funktionsräume beherbergen sowie einige Wohnungen, voraussichtlich für Azubis der Sozius gGmbH.

Oberbürgermeisterin Angelika Gramkow lobte das Konzept „Jung und Alt unter einem Dach“, aber auch die moderne Nutzung eines alten Gebäudes. Kita gGmbH-Chefin Anke Preuß verwies darauf, dass nicht nur zwölf neue pädagogische Arbeitsplätze sowie Jobs in der Gastronomie entstehen, sondern dass damit vielen Schwerinern die Möglichkeit gegeben wird, Beruf und Familie besser zu vereinbaren, denn die Nachfrage nach „Nidulus“-Plätzen sei groß.

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