Netzwerk : Kinderarmut in Schwerin: Was tun?

Kreative Arbeitsathmosphäre: An „Runden Tischen“ diskutierten Theoretiker und Praktiker, wie für Kinder aus sozial schwachen Familien mehr Teilhabe am gesellschaftlichen Leben erreicht werden kann.
Kreative Arbeitsathmosphäre: An „Runden Tischen“ diskutierten Theoretiker und Praktiker, wie für Kinder aus sozial schwachen Familien mehr Teilhabe am gesellschaftlichen Leben erreicht werden kann.

Politiker und Jugendarbeiter suchen gemeinsam Strategien mit dem Ziel, mehr Chancengleichheit zu erreichen

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13. April 2015, 16:00 Uhr

Mehr als 40 Prozent aller Schweriner Eltern von Kindern im Kindergartenalter können die Kita-Kosten nicht bezahlen. Sie sind auf die Hilfe der Stadt angewiesen, die in diesen Fällen den Elternanteil zu 100 Prozent übernimmt. Auf diese erschreckenden Zahlen verwies Peter Brill, Vorsitzender des Jugendhilfeausschusses der Landeshauptstadt, am Sonnabend im Eiskristall auf der Konferenz gegen Kinderarmut, zu der die Linkspartei eingeladen hatte. Politiker und Jugendarbeiter wollten gemeinsam Strategien suchen, damit benachteiligte Kinder mehr Chancengleichheit bekommen können.

„Armut spiegelt sich nicht nur im Geldbeutel wider, sondern ist ein viel breiter wirkendes Phänomen“, erklärt Brill und verweist auf geistige und kulturelle Armut, mangelndes Gesundheitsbewusstsein und Zukunftslosigkeit. „Es ist ein gesamtgesellschaftlichen Problem, für das sich meiner Meinung nach auch die Wirtschaft viel stärker interessieren müsste, denn schließlich fehlt ihr immer mehr qualifizierter Fachkräftenachwuchs.“

Das sehen nicht nur Politiker, sondern auch Praktiker so.

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