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Zeitung für die Landeshauptstadt

20. November 2017 | 08:53 Uhr

Interview : Keine Angst vor Flüchtlingen

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Martin Seehase gehört zu den Maltesern, die in Stern Buchholz Asylbewerber betreuen und arbeitet viel mit Jugendlichen

von
erstellt am 22.Jul.2017 | 08:00 Uhr

Wenn Flüchtlingskinder in Schwerin unterwegs sind, beispielsweise ins Kino gehen oder ins Museum, an Familienfesten oder Fußballturnieren teilnehmen, dann ist meistens auch Martin Seehase als Betreuer mit von der Partie. Der 28-jährige Schweriner arbeitet bei den Maltesern als Koordinator für das Ehrenamt und ist in der Erstaufnahmeeinrichtung für Asylbewerber in Stern Buchholz tätig. Dabei liegt ihm besonders die Betreuung von Kindern und Jugendlichen am Herzen. Ohne Angst und Vorurteile, aber mit Empathie und Weltoffenheit hilft der studierte Politikwissenschaftler den Neuankömmlingen bei den ersten Schritten in der unbekannnten, aber sicheren Heimat. Bert Schüttpelz stellte Martin Seehase die zehn Fragen der SVZ.

Wo ist Ihr Lieblingsplatz in Schwerin?
Das ist Adebors Näs am Franzosenweg. Ich liebe den Ort, weil er so ruhig ist und einen tollem Ausblick auf den Schweriner See bietet.
Was würden Sie als Oberbürgermeister

in Schwerin sofort ändern?
Ich würde einen kostenlosen Nahverkehr einführen. Denn Mobilität ist heutzutage unglaublich wichtig.
 

Womit haben Sie Ihrerstes Geld verdient und wofür haben Sie es ausgegeben?
Ich habe mit 15 Jahren als Aushilfe im TGZ, dem Schweriner Technologie- und Gewerbezentrum, gearbeitet. Wofür ich das Geld ausgegeben habe, weiß ich aber nicht mehr.

Was würden Sie gerne können?
Aufgrund meiner Tätigkeit – ich bin ständig in Kontakt mit Ausländern – würde ich gern noch mehr Fremdsprachen sprechen können. Außerdem wünsche ich mir, sehr gut kochen zu können.


Wer ist Ihr persönlicher Held?
Das sind definitiv meine Eltern, aber auch meine ältere Schwester. Sie haben mich immer unterstützt.
 

Welches Buch lesen Sie gerade?
Im Moment keines. Ich habe derzeit leider viel zu wenig Zeit.


Welche Fernsehsendung verpassen Sie nie?
Die „Heute Show“. Oliver Welke nimmt mit seinem Team die Tagespolitik ganz köstlich mit viel Humor auf die Schippe.

Wen würden Sie gerne mal treffen?
Den früheren amerikanischen Präsidenten Barack Obama. Er ist ein sehr inspirierender Mann.


An welches Geschenk erinnern Sie sich noch gerne und von wem haben Sie es bekommen?
Das waren Flugtickets von meiner Freundin nach Kroatien. Es war ein super Urlaub.

Was werden Sie als Rentner machen?
Viel reisen, viele Bücher lesen und die Freizeit, die ich dann hoffentlich habe, auch richtig genießen.

 

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