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Für den Notfall : Katastrophen-Übung am Kraaker Erdgasspeicher

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Gut vorbereitet

von
erstellt am 21.Okt.2015 | 21:00 Uhr

Mitten in den Kraaker Tannen gibt es mit dem Erdgasspeicher ein Industrieareal, auf das die Feuerwehrleute der Region ein besonderes Augenmerk haben müssen. Der Betreiber Hansewerk AG und die freiwilligen Feuerwehren arbeiten eng zusammen. Bei Einsatzübungen wird auch getestet, was passieren kann...

Das Szenario bei der jüngsten Übung hört sich dramatisch an: Verpuffung in einer Halle, zehn Personen sind in einem Gebäude eingeschlossen, können sich nicht aus eigener Kraft befreien. Die Feuerwehren Kraak, Rastow, Fahrbinde und Picher werden alarmiert. Atemschutzgeräteträger beginnen, Menschen zu retten. Zur Unterstützung wird der Einsatz-Leitwagen der Pampower Feuerwehr angefordert. Das ist auch nötig, denn nach einer angenommenen Explosion kommt es im angrenzenden Wald zu einem Brand. Da die Einsatzkräfte nicht ausreichen, wird aus Uelitz weitere Hilfe angefordert.

Menschenrettung und Brandbekämpfung sind in vollem Gange, da kommt es – laut Drehbuch – zu einem Verkehrsunfall mit zwei verletzten Personen an einem Nebenareal des Erdgasspeichers. Die Kameraden aus Picher werden dorthin beordert. Inzwischen gibt es fünf Einsatzorte, etwa 60 Feuerwehrleute aus fünf Wehren müssen zusammen agieren, um die Gefahren abzuwenden. Nach mehr als zwei Stunden ist das auch gelungen – wie die gesamte Übung. An der sind nicht nur Einsatzkräfte beteiligt: Die zehn eingeschlossenen Personen gehören zur Jugendwehr Pampow.

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