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Zeitung für die Landeshauptstadt

23. November 2017 | 10:37 Uhr

Schwerin feiert : Jugendtempel eingeweiht

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Auftakt zum „Frühlingserwachen“ im Schlossgarten lockte mehr als hundert Gäste / Heute geht es mit „Schwerin zeigt Kunst“ weiter

von
erstellt am 02.Mai.2015 | 09:00 Uhr

Ein bisschen verärgert waren die Verantwortlichen anfangs schon, als sie zur offiziellen Einweihung des im vergangenen Jahr fertig gestellten Jugendtempels in den südlichen Schlossgarten kamen. Irmela Grempler und Matthias Schott vom Schlossförderverein, dem Bauherrn des von Bürgerspenden und Landesmitteln bezahlten ersten Neubaus seit mehr als 100 Jahren im historischen Barockgarten, hatten im Vorfeld schon Grafffiti vom Stromverteilkasten entfernt. Doch seit der Nacht zum Freitag sind nun auch zwei der Säulen beschmiert. „Das ist wohl nicht zu verhindern“, zeigte sich auch Stephan A. Wenzl vom landeseigenen BBL enttäuscht, zu dem der Jugendtempel gehört. Der festlichen Stimmung zur Einweihung vor mehr als 100 Gästen tat das aber keinen Abbruch.

Nach Posaunenklängen von Schweriner Musikschülern würdigten Wenzl, Schott, Architekt Michael Mikolajczyk und Oberbürgermeisterin Angelika Gramkow das Schmuckstück auf dem Tempelberg. Der Verein der Förderer des Schlosses war in historischen Kostümen erschienen – nur der Großherzog fehlte. Denn Vereinsvorsitzender Matthias Schott hatte zum Festakt die herzogliche Robe gegen einen Anzug getauscht.

Neun Meter im Durchmesser und neun Meter hoch ist der luftige Bau. Er steht auf dem Hügel, auf dem sein erster Vorgänger vor knapp 180 Jahren von Wind und Wetter weggerafft wurde – wie spätere Nachfolgebauten auch. In alten Akten wird der Jugendtempel als „Glanz und Zierde“ beschrieben. Als „romantischer Treffpunkt“ soll er den Garten insgesamt aufwerten, sagt Irmela Grempler, die für das Projekt des Schlossvereins seit Jahren Spenden gesammelt hatte. 300 000 Euro hat der Bau gekostet. Für jeden eingeworbenen Spenden-Euro gab das Land einen dazu.

 

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