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Theaterfest Schwerin : Jugend bringt Schwung in Ballnacht

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Rauschendes Theaterfest: Mehr als 1000 Gäste feiern bis in den Morgen und genießen künstlerische Vielfalt

Stehende Ovationen nach einem grandiosen Programm – so etwas hat es beim Theaterfest nie zuvor gegeben. Die mehr als 1000 Besucher erlebten bei der 23. Auflage des schönsten Balls in MV nicht nur die künstlerische Schaffenskraft, Vielfalt und Exzellenz des Schauspiel-, des Opern- und des Ballettensembles, der Fritz-Reuter-Bühne und der Mecklenburgischen Staatskapelle, sondern erstmals auch Ergebnisse der fruchtbringenden Kooperation des Theaters mit der Hochschule für Musik und Theater Rostock, mit den beiden großen Schweriner Musikschulen Konservatorium und Ataraxia und mit dem Tanzstudio Schlebusch.

Das Programm, in dem alle Sparten des Staatstheaters Gala-Momente der aktuellen Inszenierungen präsentierten, begann furios mit mitreißenden Rhythmen aus Georges Bizets Oper Carmen, gespielt von einer glänzend aufgelegten Staatskapelle unter der Leitung ihres souverän führenden Generalmusikdirektors Daniel Huppert. Und es ging Schlag auf Schlag weiter: Ob Ballettensemble oder Opernchor, Fritz-Reuter-Bühne oder Solisten des Musiktheaters, Schauspieler oder Gäste – das von Chefdramaturg Ralph Reichel zusammengestellte Programm überzeugte in allen Facetten durch Qualität und Originalität.

Den Rahmen setzte ein Schweriner, der seit vielen Jahren Publikumsliebling am Staatstheater ist, mittlerweile jedoch hauptberuflich als Professor an der Hochschule für Musik und Theater in Rostock arbeitet: Markus Wünsch. Der Schauspiellehrer verwandelte sich im Laufe des Abends in den exzentrischen Frank’n’Furter aus Richard O’Brien’s Rocky Horror Show, die in diesem Monat wieder auf dem Spielplan steht, und erinnerte zwischendurch immer wieder dankend an die Leistungen der vielen Mitarbeiter des Hauses, die nicht auf der Bühne stehen. Begeistert honorierte das Publikum aber auch die Gastauftritte der „Funky Diamonds“ vom Tanzstudio Schlebusch oder vom 13-jährigen Giovanni Sabato, der am Konservatorium Querflöte lernt.

„Ein wundervoller Abend, eine brillante Leistung der Künstler“, sagte Oberbürgermeisterin Angelika Gramkow. Ministerpräsident Erwin Sellering war nicht minder begeistert: „Ein fantastisches Programm, ein toller Ball.“ Nach dem Programm genossen die Gäste vielerlei kulinarische Spezialitäten. Dann gab es Musik und Tanz und Unterhaltung bis 2.30 Uhr.

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