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Zeitung für die Landeshauptstadt

16. Dezember 2017 | 04:46 Uhr

Uferfest in Rampe : Jubiläumsfest mit altem Handwerk

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

25 Jahre Diakoniewerk Neues Ufer Rampe: Tausende Gäste vergnügten sich auf der Wiese und nutzten das vielfältige Angebot

von
erstellt am 29.Mai.2016 | 21:00 Uhr

Einblicke in die Arbeit der Ramper Werkstätten erhielten die Besucher des Uferfestes am Sonnabend reichlich – ob beim Stuhlflechten, beim Filzen oder beim Weben. Erzeugnisse aus den Werkstätten wurden an mehreren Ständen präsentiert. Und auch sonst hielt das Uferfest viele Angebote bereit: Mehr als 90 Stände luden auf der Wiese zum Bummeln, Schauen und Kaufen ein. Es war ein besonderes Fest. Das Diakoniewerk Neues Ufer Rampe feiert 25-jähriges Bestehen.

„Es passt alles gut zusammen“, freute sich Geschäftsführer Thomas Tweer. Die Besucher, mehrere tausend, waren entspannt, die Stimmung prächtig. Dafür sorgte auch das Programm auf der Musikbühne mit Gesang, Tanz und Theaterdarbietungen. Gestaltet wurde es unter anderem von Schülern und Jugendlichen aus verschiedenen Einrichtungen des Diakoniewerkes, zu dem heute 40 Einrichtungen, mehr als 700 Mitarbeiter und noch einmal mehr als 280 betreute Mitarbeiter in den Ramper Werkstätten gehören. Anfang 1991 wurden die Werkstätten eröffnet. Damals nahmen elf Menschen mit Behinderung hier ihre Arbeit auf. Im Laufe der Jahre sind neue Einrichtungen dazugekommen. In und um Schwerin unterhält das Diakoniewerk Kitas, Schulen, Werkstätten, Pflege- sowie Wohneinrichtungen für Behinderte.

Beim Jubiläumsfest erinnerte Geschäftsführer Thomas Tweer an seinen Vorgänger, Bernd Budde, der selbstverständlich auch mitfeierte. Immerhin habe Budde von den 25 Jahren nahezu 20 als Geschäftsführe hier gewirkt. Knapp vier Monate haben die beiden zusammengearbeitet, bevor Budde in den wohlverdienten Ruhestand ging. In dieser Zeit, so erinnerte Tweer, habe er viele Stärken seines Vorgängers kennen lernen können – aber auch eine große Schwäche: Kuchen. Als Dank und Anerkennung erhielt Budde auf der Bühne eine große Torte.

Das Uferfest hatten auch Ministerpräsident Erwin Sellering, Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig, Bundestagsabgeordneter Dietrich Monstadt und Landtagsvizepräsidentin Silke Gajek besucht. Sie haben den Mitarbeitern des Diakoniewerkes für deren Arbeit und den Menschen, für die sie da sind, Respekt gezollt, freute sich Geschäftsführer Tweer.

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