Banzkower feierten : „Jedes Jahr hat Tücken“

Mit dem Schulchor der Regionalen Schule Banzkow im Rücken eröffnete Bürgermeisterin Irina Berg den Empfang.
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Mit dem Schulchor der Regionalen Schule Banzkow im Rücken eröffnete Bürgermeisterin Irina Berg den Empfang.

B 321-Ausbau bereitet Banzkows Bürgermeisterin Sorgen. Lob für den Zusammenhalt in der Gemeinde

svz.de von
22. Januar 2018, 08:00 Uhr

Mit Gesang und Trompetenklängen läuteten die Banzkower ihren Jahresempfang ein. Der Schulchor der Regionalen Schule des Ortes mit Chorleiterin Petra Hoepfner und Benjamin Adam, Schüler der 10. Klasse, sorgten für den musikalischen Einstieg. Denn die Schule und ihr Förderverein sollten an diesem Abend mit einer Spendenaktion eine besondere Aufmerksamkeit bekommen, da eine Sanierung des Gebäudes ansteht.

Doch bevor es zur munteren Auktion, bei der Bilder der Banzkower Kreativgruppe versteigert wurden, kam, gab Bürgermeisterin Irina Berg beim Neujahrsempfang im Störtal einen Rück- und Ausblick auf das Gemeindejahr – und begrüßte bereits zum neunten Mal Einwohner aus Jamel, Mirow, Goldenstädt und Banzkow. „Man könnte meinen, das sei für mich ein Selbstläufer. Ist es aber nicht, denn jedes Jahr hat seine Tücken, und es ist immer eine Herausforderung, dem prallen Gemeindeleben gerecht zu werden“, so die Gemeindechefin, die das vertrauensvolle Miteinander lobte. Ein Beweis war die Hochwasser-Situation im vergangenen Jahr, die Nerven raubte, aber besonders durch den unermüdlichen Einsatz der Feuerwehren bewältigt wurde. Auch die Spendenaktion des Banzkower Carneval Clubs für das Schweriner Kinderheim, die aufgrund von zu viel Konfetti-Einsatz zustande kam, erwähnte die Bürgermeisterin genauso wie den Einsatz der vielen Vereine, „die für ein vielfältiges Gemeindeleben sorgen“.

Neben Lob hatte Irina Berg auch ein Zahlen im Gepäck: 2017 bereicherten insgesamt 19 Neugeborene, 12 Jungen und 7 Mädchen, die Gemeinde. „Ein Grund für mehr Platz in Kita und Schule“, so die Bürgermeisterin. Die stolzen Eltern bekamen Willkommensgeschenke. Schuldenfrei und selbstbestimmt geht es ins Jahr 2018, für die Schul-Sanierung wird mit rund 500 000 Euro gerechnet. 39 Versammlungen und 130 Beschlüssen hat die Gemeindevertretung im abgelaufenen Jahr bewältigt. Sorgen bereitet der Banzkower Bürgermeisterin der Ausbau der B 321, wenn ab Sommer der Schwerlastverkehr auch über Banzkow umgeleitet werden soll. Auch der Vorsitzende des Bauausschusses blickte auf den Verkehr und kündigte an, sich mit dem Lärm rund um die A 14 und die Kreisstraße zu befassen. Er lobte die gute Infrastruktur der Gemeinde und die Entwicklung des Baugebiets „Am Störbogen“.

Neben den Reden sollten aber auch die Aktiven nicht zu kurz kommen. Herbert Ihde, Jürgen Jankowski, Gebhard Ahrends und Harry Götz wurden für ihre Fahrdienste mit dem Bürgermobil geehrt. Die Firmeninhaber Bastian Brosowski und Manuel Lang bekamen eine Auszeichnung der Feuerwehr für ihr Verständnis als Arbeitgeber für das Ehrenamt. Und Ingrid Hauschulz durfte sich „als Glücksfall für den Störtal-Verein“ in das Ehrenbuch eintragen. Zum Schluss freute sich der Förderverein über 750 Euro, die bei der Bilder-Auktion gesammelt wurden.

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