Schwerin : Jede zweite Neueinstellung befristet

Zum politischen Neujahrsempfang hat der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) politische Parteien in das Foyer des Rostocker Rathaus eingeladen. Der DGB-Geschäftsführer Fabian Scheller begrüßte neben dem Bürgerschaftspräsidenten Wolfgang Nietzsche und Sozialsenator Steffen Bockhahn (beide Linke) auch die Fraktionsvorsitzenden von den Grünen und der SPD.Zum politischen Neujahrsempfang hat der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) politische Parteien in das Foyer des Rostocker Rathaus eingeladen. Der DGB-Geschäftsführer Fabian Scheller begrüßte neben dem Bürgerschaftspräsidenten Wolfgang Nietzsche und Sozialsenator Steffen Bockhahn (beide Linke) auch die Fraktionsvorsitzenden von den Grünen und der SPD.
Zum politischen Neujahrsempfang hat der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) politische Parteien in das Foyer des Rostocker Rathaus eingeladen. Der DGB-Geschäftsführer Fabian Scheller begrüßte neben dem Bürgerschaftspräsidenten Wolfgang Nietzsche und Sozialsenator Steffen Bockhahn (beide Linke) auch die Fraktionsvorsitzenden von den Grünen und der SPD.Zum politischen Neujahrsempfang hat der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) politische Parteien in das Foyer des Rostocker Rathaus eingeladen. Der DGB-Geschäftsführer Fabian Scheller begrüßte neben dem Bürgerschaftspräsidenten Wolfgang Nietzsche und Sozialsenator Steffen Bockhahn (beide Linke) auch die Fraktionsvorsitzenden von den Grünen und der SPD.

DGB übt scharfe Kritik an dieser Praxis Vor allem unter 25-Jährige und Frauen betroffen

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13. September 2019, 05:00 Uhr

Scharfe Kritik an befristeten Neuverträgen: Trotz hoher Nachfrage nach Fachkräften bleibt die Zahl der Befristungen in Schwerin auf Rekordhöhe. Das ergibt eine Untersuchung des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) mit Daten der Bundesagentur für Arbeit. Demnach waren im letzten Jahr 48 Prozent der sozialversicherungspflichtigen Neueinstellungen in Schwerin befristet. Besonders betroffen sind Arbeitsstellen im Bereich Information und Kommunikation, wo inzwischen 90 Prozent aller neuen Arbeitsverträge befristet sind. Dabei gibt es Gruppen, die überdurchschnittlich davon betroffen sind, wie etwa Beschäftigte unter 25 Jahre und Frauen. Aber der hohe Anteil bei älteren Beschäftigten sowie bei solchen mit einer Experten-Ausbildung zeigt, dass Befristungen längst zu einem Massenphänomen geworden sind. Auch die Zahl der sachgrundlosen Befristungen steige laut DGB. Fabian Scheller, Regionsgeschäftsführer Rostock Schwerin, kritisiert diese Praxis: „Sachgrundlose Befristungen werden immer öfter als verlängerte Probezeit missbraucht. Das erhöht den Leistungsdruck und macht Beschäftigte erpressbar. Schwer erkämpfte Kündigungsschutzrechte werden dadurch ausgehöhlt. Wir können es nicht hinnehmen, dass immer mehr Beschäftigte Angst um ihre Arbeit und um ihre Zukunft haben müssen.“

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