Aus der Wirtschaft : Jagderlaubnis per Boten

Ohne gültige Erlaubnis bleibt es für Jäger beim Schauen.
Ohne gültige Erlaubnis bleibt es für Jäger beim Schauen.

Aufgrund geschlossener Verwaltungen bangen Waidmänner um ihre Papiere, doch es gibt Entwarnung

23-57693960_23-85279842_1481650574.JPG von
23. März 2020, 05:00 Uhr

Das neue Jagdjahr naht. Der Jagdschein ist in der Tasche. Aber was ist mit der Jagderlaubnis? Abgelaufen und bereits neu beantragt haben das auch in diesem Jahr zahlreiche Waidmänner, doch noch nicht alle haben eine gültige Erlaubnis in der Hand. Die Türen in der Kreisverwaltung sind zu, die Untere Jagdbehörde für die Jäger nicht persönlich erreichbar. Dennoch kein Grund zur Panik. „Alle Jäger, die bereits einen Jagdschein beantragt haben, brauchen gar nichts zu unternehmen“, erklärt Pressesprecherin Sabrina Panknin. Es gäbe eine Verfahrensweise, die mit der Obersten Jagdbehörde und dem Ministerium für Inneres und Europa abgestimmt sei und unter Corona-Pandemie als Übergangslösung diene. In den nächsten Tagen erhalten alle Jäger, die bereits einen Antrag gestellt haben, Post von der unteren Jagdbehörde, hieß es auf Nachfrage der Redaktion.

Den Jagdschein gibt es zunächst unter Vorbehalt: „Es gibt mit der Post eine Anlage, die als eine behördliche Bestätigung zur Erteilung des Jagdscheines dient“, erklärte die Kreissprecherin.

Die Bestätigung müssen die Waidmänner dem Jagdschein beifügen und bei der Jagdausübung immer griffbereit haben.

Die Jagdschein-Inhaber werden zudem verpflichtet, bis zum 31. August die Erteilung des Jagdscheines in das auf ihren Namen ausgestellte Jagdschein-Heft eintragen zu lassen. Auch die Bezahlung der neuen Erlaubnis ist geregelt: „Die notwendigen Gebühren werden in einem gesonderten Bescheid festgesetzt“, so die Landkreis-Sprecherin.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen