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Zeitung für die Landeshauptstadt

13. Dezember 2017 | 04:34 Uhr

Comdedian : „Ja hallo erst einmal“

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Rüdiger Hoffmann bietet am Sonnabend im Capitol Aprikosenmarmelade an

von
erstellt am 19.Sep.2014 | 10:00 Uhr

Rüdiger Hoffmann, der Entdecker der Langsamkeit, hat das Gefühl, dass zu wenig Action in seinem Leben ist. Das will er mit „Aprikosenmarmelade“ ändern. Doch auch in seinem neuen Programm bleibt er seinem Stil treu. Cool und dabei immer in einem für ihn angemessenen Tempo, nimmt er die Zuschauer mit in seinen Alltag und seine fantasiereiche Gedankenwelt. Und natürlich gibt es auch Neues von Olaf und Birte, bei denen sich der Comedian als Paartherapeut versucht hat. Vor seinem Auftritt am 20. September im Capitol sprach SVZ-Redakteur Bert Schüttpelz mit ihm – und zwar keineswegs langsam, sondern in völlig normalem Redetempo.
Der Titel Ihres neuen Programms klingt irgendwie merkwürdig. Was hat es mit der Aprikosenmarmelade auf sich?
Rüdiger Hoffmann: Genau das ist Absicht: Ein ungewöhnlicher Titel erzeugt Aufmerksamkeit. Der Hintergrund ist schnell erzählt. Als ich auf der Suche nach einem Arbeitstitel war, ging mir das Wort Aprikosenmarmelade durch den Kopf, die ich gerade gefrühstückt hatte. Dabei stehe ich morgens gar nicht so sehr auf Süßes, aber angeblich ist das anregend für das Gehirn. Und weil es dazu ganz viel zu sagen gibt, beließ ich es zunächst dabei. Da meine Kollegen vom Produktionsteam den Titel originell fanden, ist es dabei geblieben.
Worum geht es inhaltlich in der Show?
Na, um Aprikosenmarmelade. Und um die Probleme, die sich darum ranken können. Aber natürlich noch um viel mehr. Ich greife wie stets Alltagsprobleme auf, beleuchte zum Beispiel die Beziehungen zwischen Mann und Frau, denn das ist eine unendliche Geschichte.
Sind Ihre fiktiven Freunde auch wieder mit von der Partie?
Selbstverständlich. Nach meinen von Olaf und Birte missverstandenen Ratschlägen als Paartherapeut muss ich doch wieder für gutes Wetter sorgen. Zum Beispiel mit einem Urlaub in Dänemark. Allerdings ist der nicht ganz so verlaufen, wie ich mir das vorgestellt hatte.
Was macht ihr Klavier? Sind Sie auch wieder als Musiker und Sänger auf der Bühne zu erleben?
Ja, und ich habe diesmal sogar ein Lied mit echten Ohrwurmqualität im Gepäck. Sie werden es erleben: Die Schweriner werden es lieben.
Als Alleinunterhalter ein zweistündiges Programm auszufüllen, erfordert nicht nur Konzentration, sondern auch Fitness. Wie halten Sie sich fit?
Ich laufe zwei, drei Mal pro Woche auf dem Laufband, gehe gern Schwimmen, fahre Kajak und mache noch viele andere schöne Dinge.
Ist Joggen auf dem Laufband nicht langweilig?
Nein, ich empfinde das eher ein bisschen meditativ. Denn so bin ich total ungestört, kann Musik hören und meinen Gedanken nachhängen. Da ich viel unterwegs bin, genieße ich gern ein bisschen Privatsphäre.
Sie waren schon ein paar mal in Schwerin, was haben Sie diesmal auf dem Besuchsprogramm?
Ich werde diesmal zwei Tage bleiben und will mir unbedingt das Schloss und die Altstadt mal in Ruhe ansehen.

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