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Zeitung für die Landeshauptstadt

14. Dezember 2017 | 23:42 Uhr

Raben Steinfeld : Investitionen in der Warteschleife

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Raben Steinfeld will 150 000 Euro in den Bauhof investieren – vor Mai gibt es aber keinen gültigen Etat und kein grünes Licht

svz.de von
erstellt am 15.Feb.2016 | 16:00 Uhr

Der Plan steht und die Verträge mit den Baufirmen sind auch kurz vor dem Abschluss. Heute Abend werden die Raben Steinfelder Gemeindevertreter die Aufträge vergeben. Doch bis der erste Hammer am Bauhof zuschlagen kann, werden noch einige Wochen ins Land gehen. Denn die Gemeinde wartet auf ein Zeichen vom Amt – vielmehr mehrere Zeichen schwarz auf weißem Papier gedruckt. „Der Haushalt liegt noch nicht vor. Und ohne den geht es nun einmal nicht“, erklärt Bürgermeister Horst-Dieter Kobi. Denn die Planung, den Bauhof teilweise umzubauen und mit einem Anbau rechts zu verlängern, ist noch neu. „Wir haben das zwar schon des Öfteren diskutiert, doch Ernst ist der Plan erst im vergangenen Jahr geworden und sollte in den Haushalt 2016. Immer wieder gab es Probleme mit dem Multicar, er passt so einfach nicht in die Garage. „Der Kranaufbau muss jedes Mal abgeklappt werden, ansonsten kracht er gegen den Sturz. Und auch so ist alles sehr beengt“, sagt der Bürgermeister und bahnt sich nur mit Mühe den Weg durch die große Garage des Bauhofes. Neben dem Multicar, der unter anderem auch für den Winterdienst genutzt wird, gibt es noch ein weiteres Fahrzeug. „Das ist unser neuer Multi-One. Der kann nicht nur Salz streuen, sondern auch viele Baumpflegearbeiten und andere Dinge übernehmen“, erklärt Kobi. Doch die zusätzlichen Geräteanbauten stapeln sich an der hinteren Wand. „Deshalb brauchen wir dringend mehr Platz“, fügt er hinzu.

150 000 Euro plant die Gemeinde Raben Steinfeld für die Baumaßnahme am Bauhof. Auch eine Treppe im Innenraum soll gebaut werden. „Derzeit kommt man nur mit einer Leiter von außen nach oben“, sagt Kobi und erklärt, man habe beim Bau vor 15 Jahren Platz sparen wollen. „Wenn wir jetzt noch einmal etwas ändern, dann bitte auch richtig“, begründet Kobi den Entschluss. Immerhin habe der Bau des Bauhofes im Jahr 2000 bereits 153 000 D-Mark gekostet. Für den Bürgermeister ist das jedoch kein Grund, nun alles beim Alten zu belassen. „Die Geräte haben Geld gekostet und sollten auch entsprechend gelagert werden können“, ergänzt er.

Doch nun heißt es für die Raben Steinfelder: warten. „Vor Mai wird es sicher nichts, meinten die Mitarbeiter im Amt“, sagt Kobi. Er nimmt es gelassen: „Ich kann es nicht ändern, wenn die vorher den Haushalt nicht fertig haben.“ Fertig sind aber die Vergaben und darüber reden die Abgeordneten heute Abend im nicht öffentlichen Teil der Gemeindevertretersitzung im Gemeindehaus. Im öffentlichen Teil der Sitzung beschäftigen sie sich unter anderem mit der Feuerwehrgebührensatzung.


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