Heizungsausfall in Schwerin : Intown-Mieter sitzen schon wieder im Kalten

Bei Petra Buntrock  ist die Heizung kalt. Sie berät sich mit Nachbarn Maik Schoefer.
Bei Petra Buntrock ist die Heizung kalt. Sie berät sich mit Nachbarn Maik Schoefer.

Bewohner starten Unterschriftensammlung, um Hilfe von der Stadtpolitik einzufordern

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05. Mai 2017, 21:00 Uhr

Petra Buntrock ist sauer, Regina Passow ebenfalls, auch Maik Schoefer und viele andere Schweriner. Sie sind Mieter der Immobilienfirma Intown Wohnen Schwerin, einer Tochter der Berliner Intown Property Management GmbH, und haben Ärger mit ihrem Vermieter – nicht zum ersten Mal (SVZ berichte mehrfach): „Die langen Flure sind stockdunkel, Klingeln und Fahrstuhl funktionieren nicht mehr. Und das Schlimmste ist: Seit Wochen sind die Heizungen kalt“, klagt Petra Buntrock. Sie wohnt in der Keplerstraße 10. Seit einem Kellerbrand vor Monaten warten wir auf die Reparatur der Haustechnik, ergänzt Maik Schoefer verärgert.

Auf SVZ-Anfrage teilte Intown gestern mit: „Die Flurbeleuchtung funktionierte nach dem Brand, wurde später aber durch Unbekannte lahm gelegt. Montag wird sie durch die Firma VMB komplett neu installiert. Telekom und WTC sind beauftragt, sich um ihre Netze zu kümmern. In Zusammenarbeit mit der SWS Fernwärme haben wir bei jedem Heizungsausfall die Anlage wieder zum Laufen gebracht. Dabei wurde festgestellt, das durch Fremdeinwirkung die Anlage vorsätzlich gestört wurde.“

Unzufriedene Mieter haben unterdessen eine Unterschriftensammlung gestartet, um Hilfe von der Stadtpolitik einzufordern.

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