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Schwerin: Kaninchenwerder : Insel wird wieder Naherholungsgebiet

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Das Strand- und Inselfest der Stadtwerke hatte hunderten Schwerinern die Möglichkeit geboten, mal wieder Kaninchenwerder zu besuchen - die meisten waren erstaunt, wie sich die Insel gemausert hat.

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erstellt am 19.Jul.2013 | 08:09 Uhr

Schweriner See | Das Strand- und Inselfest der Stadtwerke hatte hunderten Schwerinern die Möglichkeit geboten, mal wieder Kaninchenwerder zu besuchen - und die meisten waren erstaunt, wie sich die Insel gemausert hat. "Die Voraussetzungen stimmen, es läuft wieder auf Kaninchenwerder", fasst Bernd Nottebaum, der Leiter des städtischen Amtes für Wirtschaftsförderung, zusammen.

Das Wichtigste für Inselbesucher, egal, ob sie mit der Weißen Flotte oder mit dem eigenen Boot ankommen, ist eine verlässliche Gastronomie. Die hatte sich im vergangenen Jahr mit Pächter Fuchs sehr gut entwickelt, trägt aber als Saisonbetrieb keine wirtschaftliche Selbstständigkeit, wie Fuchs feststellen musste. So wird sie jetzt wieder durch den Verein Jugendwerk "Die Insel" getragen. "Das ist zwar nur ein Grundstandard, aber der stimmt. Die meisten Inselbesucher sind ohnehin mit Kaffee und Kuchen, Cola, Bier und Bockwurst zufrieden", sagt Nottebaum.

Für Kritik hatte zum Saisonstart Eckpfeiler Nummer zwei, die Pflege der Grünanlagen, gesorgt. "Wir haben die Mängel angemahnt und auf den Pachtvertrag verwiesen. Jetzt funktioniert auch dieser Bereich wieder", bilanziert der Wirtschaftsförderer.

Ein verlässlicher Partner für die Inselbetreiber, das Jugendwerk und den Verbund für Soziale Projekte (VSP), ist die Naturschutzstation. Sie kümmert sich um das Naturschutzgebiet, den Naturlehrpfad und gemeinsam mit dem Jugendwerk um den Aussichtsturm. Denn die intakte, urwüchsige Natur ist einer der großen Pluspunkte von Kaninchenwerder.

Doch um gut auf die Insel zu kommen, sind auch ein sicherer Hafen und ein stabiler Anleger notwendig. "Wir sind in der Antragsphase für eine kleine Lösung", charakterisiert Baudezernent Dr. Wolfram Friedersdorff den aktuellen Stand. Dahinter verbirgt sich, dass die Stadt zwei der bisherigen drei Hafenbuchten sanieren und eine renaturieren will. Und weil die Weiße Flotte ihren Anleger nicht für die Allgemeinheit freigeben will, plant die Stadt, einen kleinen öffentlichen Anleger an die Spitze des Hafens zu setzen und als Ausgleichsmaßnahme die dritte Hafenbucht mit Schilf zu bepflanzen. "Wenn die Förderung bewilligt ist, wollen wir möglichst noch in diesem Winter mit den vorbereitenden Arbeiten beginnen, damit die Sanierung des Inselhafens bis zum Beginn der nächsten Saison fertig ist", nennt der Baudezernent den Zeitplan.

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