Schwerin : In Ton gebrannte Stadtgeschichte

Im Hof des Kulturbüro steht das von Anni Jung geschaffene Kunstwerk – jetzt als keramische Wand.
Im Hof des Kulturbüro steht das von Anni Jung geschaffene Kunstwerk – jetzt als keramische Wand.

Historiker Norbert Credé erklärt die Bilder der Keramischen Säule

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24. April 2019, 05:00 Uhr

Schelfstadt | Seit einem halben Jahr steht die Keramische Säule – nun im Querformat – im Hof der alten Schelfschule. Ein Vierteljahrhundert waren die von Anni Jung geschaffenen Reliefplatten zur Geschichte Schwerins eingelagert. Über dieses Kunstwerk referiert Norbert Credé, Historiker und Vorsitzender des Historischen Vereins Schwerin, heute Abend um 19 Uhr im Schleswig-Holstein-Haus.

1986 wurde die Säule aus 27 großformatigen keramischen Bildtafeln mit Motiven aus der mehr als 800-jährigen Geschichte Schwerins am Großen Moor an der Ecke Puschkinstraße aufgestellt. 1993 rammte ein Lastwagen das Kunstwerk und beschädigte mehrere Tafeln schwer. Sie wurden im vergangenen Jahr von Steinbildhauer Friedrich-Walter Beckmann restauriert. Der Eintritt zum Vortrag beträgt zwei Euro.

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