Neue Eigenheime : In Neumühle wird weiter gebaut

Wo noch vor Kurzem Garagen standen, sollen bald weitere Eigenheime entstehen.
Wo noch vor Kurzem Garagen standen, sollen bald weitere Eigenheime entstehen.

Das vor drei Jahren angekündigte Eigenheimgebiet auf dem ehemaligen Polizeigelände kommt vorerst aber nicht

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20. Januar 2016, 12:45 Uhr

Das ehemalige Polizeigelände An den Wadehängen in Neumühle wird vorläufig nicht bebaut. „Die noch 2013 ins Auge gefassten Ideen werden vorläufig nicht umgesetzt“, sagte der Fachdienstleiter Stadtentwicklung, Andreas Thiele. „Zunächst wollen wir Neumühle arrondieren.“ Soll heißen: In dem Stadtteil werden zunächst nur noch Restflächen für den Eigenheimbau erschlossen. „Nach meinem Kenntnisstand nutzt die Polizei ohnehin noch einen Teil ihres Geländes an den Wadehängen“, so Thiele.

Aber gegenüber der Polizei kann bald gebaut werden. „Wir könnten dann das Baugebiet Am Leuschenberg abrunden“, so der Fachdienstleiter.

Auch Am Immensoll, dort wo einst der Garagenkomplex stand, möchte ein Investor ein kleines Baugebiet erschließen. „Das werden so um die 15 Grundstücke für Einfamilienhäuser“, schaut Andreas Thiele voraus.

Wann es mit dem Bauen in Neumühle losgeht, steht aber noch nicht fest. „Wir arbeiten derzeit eng mit den Investoren zusammen, um die Pläne zu entwickeln.“

Auch in anderen Stadtteilen wird an der Entwicklung von Baugebieten gearbeitet. In Lankow sollen Eigenheime auf dem Areal des ehemaligen Internatskomplexes entstehen. Der Bauweise sind hier von der Stadt enge Grenzen gesetzt, soll doch der in einem Wettbewerb als Bester hervorgegangene Entwurf umgesetzt werden (SVZ berichtete). „Der Investor arbeitet an den Ausführungsplänen“, sagt Andreas Thiele.

Pläne für ein weiteres Baugebiet in Friedrichsthal gibt es schon seit den 90er-Jahren. Jetzt sollen sie umgesetzt werden, weil Bauland für Eigenheimbauer in Schwerin langsam knapp wird. Doch die Landesgrunderwerb LGE hat ein Problem. Weil die Flächen seit Jahren nicht angefasst wurden, hat sich dort ein Wald entwickelt. Und den kann man nicht einfach abhacken. „Wir sprechen gegenwärtig mit der Forstverwaltung und suchen nach einer Lösung“, sagt LGE-Geschäftsführer Robert Erdmann.

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