Ab heute im Kino : In Mittelerde wird wieder gekämpft

Immer noch auf gefährlicher Reise: Hobbit Bilbo Beutlin (Martin Freeman) ist gemeinsam mit Gandalf, dem Zauberer, und den Zwergen auf der Suche nach dem Drachenschatz. Selbstredend muss er dabei viele Abenteuer bestehen.
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Immer noch auf gefährlicher Reise: Hobbit Bilbo Beutlin (Martin Freeman) ist gemeinsam mit Gandalf, dem Zauberer, und den Zwergen auf der Suche nach dem Drachenschatz. Selbstredend muss er dabei viele Abenteuer bestehen.

Der zweite Teil der Saga um den Hobbit Bilbo Beutlin ist von heute an im Mega Movies und im Capitol zu sehen: „Der Hobbit – Smaugs Einöde“

svz.de von
12. Dezember 2013, 23:40 Uhr

Die Serie geht weiter: In beiden Schweriner Kinos ist von Donnerstag an mehrfach der zweite Teil der neuen Saga aus Mittelerde zu sehen: „Der Hobbit – Smaugs Einöde“. Und die Fans, die schon die „Herr der Ringe“-Trilogie verschlungen haben, können sich freuen. „The Hollywood Reporter“ schreibt in seiner ersten Kritik: „Fast alles an ,Der Hobbit: Smaugs Einöde‘ ist eine Verbesserung gegenüber des ersten Teils von Peter Jacksons dreiteiliger Adaption der Kreation von J.R.R. Tolkien.“ Und dabei hatten sich in Deutschland die Filmkritiker bereits durchaus positiv über den ersten Teil der Hobbit-Reihe „Eine unerwartete Reise“ geäußert. Und das Publikum auch.

Und darum geht es in „Der Hobbit – Smaugs Einöde“: Nachdem sie die ersten Gefahren überstanden haben, sind der Hobbit Bilbo Beutlin (Martin Freeman), der große Zauberer Gandalf (Ian McKellan) und die 13-köpfige Zwergengruppe um Anführer Thorin Eichenschild (Richard Armitage) nicht mehr weit von der ehemaligen Heimat der Zwerge, dem Berg Erebor entfernt. Die Abenteurer werden jedoch noch immer vom hasserfüllten Orkkönig Azog (Manu Bennett) verfolgt, dem Thorin einst den Arm abtrennte. Auf der Flucht gelangt die Gruppe in die dunklen Gefilde des Düsterwalds, in dem sie sich gegen Riesenspinnen zur Wehr setzen und der Gefangenschaft von Waldelben entfliehen müssen, die ein tiefes Misstrauen und eine herzhafte Abneigung gegenüber den Zwergen hegen.

Doch das größte Abenteuer wartet noch auf Bilbo und seine Freunde, denn im Innern der Festung Erebor ist der Drache Smaug aus seinem Schlaf erwacht und bedroht die Menschen der nahen Seestadt.

Den besonderen Gimmick der Produzenten werden deutsche Kino-Zuschauer leider nicht erkennen. Um die Rolle des Hobbit spielen zu können – was für Martin Freeman nach eigenem Bekunden überhaupt kein Überlegen erforderte, musste der Brite die Dreharbeiten für die überaus erfolgreiche und auch von Kritikern hoch gelobte BBC-Serie Sherlock Holmes aussetzen, in der er in bereits zwei Staffeln die Rolle des Dr. Watson inne hatte. Die Titelrolle für die BBC spielt Benedict Cumberbatch, der als Bösewicht im zweiten Teil der Neuverfilmung vom Raumschiff Enterprise Spock, Kirk und Scotti nervte. „Hobbit“-Regisseur Peter Jackson hat die Sherlock-Holmes-Protagonisten wieder vereint: Benedict Cumberbatch spricht im Original den Drachen Smaug. Ob sich Cumberbatch und Freeman allerdings bei den Dreharbeiten getroffen haben, ist eher fraglich. In Peter Jacksons Filmen müssen die Schauspieler oftmals mit Dingen und Figuren interagieren, die ein Computer-Spezialist erst viel später einfügt. Da dürfte die Stimme einer Animation vermutlich nicht auf Reisen gegangen sein.

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