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Zeitung für die Landeshauptstadt

14. Dezember 2017 | 22:00 Uhr

Für die Fitness : In Gasberg-Pläne kommt Bewegung

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Rund 50 Crivitzer planen gemeinsam den Fitnessparcours: Bis zum Sommer sollen die Geräte auf der Halbinsel im See stehen

von
erstellt am 23.Feb.2015 | 16:00 Uhr

Es ist ein Gewinn, aber auch ein Geschenk, das sich die Crivitzer selbst machen: Auf dem Gasberg entsteht bis zum Sommer ein Bewegungsparcours. Acht Sportgeräte werden in einem Halbkreis vor dem Uferbewuchs zum See aufgestellt. Dazu gehören Schlangenbalken, Armzug und Trampolin. Auswahl und Gestaltung legten die Crivtzer in einer Planungsrunde selbst fest. Rund 50 Interessierte und Fachleute waren dazu zum Vor-Ort-Termin auf dem Gasberg und dann zur Ideensuche im Sportlerheim gekommen.

Die große Resonanz überraschte selbst Tanja Blankenburg vom Regionalen Planungsverband Westmecklenburg: „Das zeigt, dass der Parcours am richtigen Ort entsteht.“ Denn der trägt den Großteil der bis zu 50  000 Euro Kosten für dieses Modellprojekt, das die Stadt Crivitz als Siegerin eines Wettbewerbes errichten darf (SVZ berichtete). Gesundheitsprävention, Lebensqualität für alte Menschen auf dem Lande und bürgerschaftliches Engagement waren und sind die entscheidenden Kriterien. „Crivitz hat mit seiner Bewerbung voll überzeugt“, bringt Blankenburg in Erinnerung. „Und das setzt sich hier eindrucksvoll fort.“

Die Crivitzer machten auch deutlich, was ihnen wichtig ist. Schließlich soll der Parcours allen Erwachsenen offen stehen. Die Übenden müssen hier alle Muskelgruppen trainieren können, aber auch den Gleichgewichtssinn und einfache Bewegungsabläufe. Dass Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren außen vor bleiben, löste Kopfschütteln aus. Doch da die Geräte für Erwachsene konzipiert und gebaut sind, geht es rein versicherungstechnisch nicht anders, so die Fachleute. Zugleich legen die Crivitzer Wert darauf, dass neben dem Parcours Bänke und Tische stehen, damit der Ort ein Treffpunkt wird – um aktiv zu sein und sich auszutauschen. Dazu gehört auch die Idee, gemeinsam Trainingsrunden zu organisieren. Zugleich bleibt auf dem Gasberg genügend Raum für andere Veranstaltungen wie dem Feuer zum Martinsfest mit hunderten Besuchern. Und auch Sorgen der Anwohner, dass die engen Altstadtstraßen künftig komplett zugeparkt werden, wurde aufgenommen: Die Besucher des Bewegungsparks sollen zu Fuß oder per Fahrrad kommen. Autos können in der Stadt abgestellt werden, beispielsweise am Amtsgebäude und Bürgerhaus, wo sich auch öffentliche Toiletten befinden.

Nachdem die Pläne nun festgezurrt wurden, geht es Schlag auf Schlag weiter. Die Bestellung der Geräte bei einer Fachfirma müssen raus, der Aufbau vorbereitet werden. In sechs bis acht Wochen geht es dann richtig los. Und schon im Juni soll der Bewegungsparcours seiner Bestimmung übergeben werden.

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