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Berufsorientierung in Banzkow : In die Zukunft schnuppern

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Die Frage nach dem richtigen Beruf treibt so manchen Schüler um – am der Tag der Berufsorientierung in Banzkow gab es Antworten

svz.de von
erstellt am 05.Mär.2017 | 16:00 Uhr

Etwas unsicher steht Lars im Eingang der Banzkower Sporthalle. So richtig weiß er nicht, an welchem der 33 Stände er sich informieren soll. Zuerst führt ihn sein Gang zu Sylvia Seidel. Die stellvertretende Schulleiterin sitzt am Eingang und hat einen Blick darauf, welcher Schüler ein und aus geht. Denn es gibt eine Liste, in der sich die Jugendlichen eintragen, dass sie zum Tag der Berufsorientierung da waren. „Was interessiert dich denn?“, lautet die Frage, die Sylvia Seidel in ihrer Karriere als Lehrerin wahrscheinlich sehr oft einem Schüler gestellt hat.

Was will ich werden? Wie muss ich mich anstellen, damit ich den Job auch bekomme? Welche Noten brauche ich? Viele Fragen gehen den Schülern an diesem Nachmittag in Banzkow wahrscheinlich durch den Kopf. Denn am Tag der Berufsorientierung, den die Regionale Schule Banzkow bereits seit mehr als zehn Jahren veranstaltet, geht es für Siebt- bis Zehntklässler um genau diese Fragen zur beruflichen Zukunft. Dafür stehen ihnen Unternehmen mit Rat und Tat zur Verfügung.

„Den Beruf des Automechanikers finde ich interessant“, antwortet der 16-jährige Lars. Sylvia Seidel ermutigt ihn, beim entsprechenden Stand vorbeizuschauen. Lars entdeckt seine Freunde und macht sich mit ihnen auf den Weg, um in die Berufswelt zu schnuppern.

„Die Resonanz auf diesen Informationstag ist immer sehr gut. Für die Schüler ist es wichtig, dass sie die Möglichkeit haben, sich nach geeigneten Ausbildungsplätzen umzuschauen. Unser Schulkonzept ist bereits früh dafür ausgelegt“, erklärt Sylvia Seidel und nennt Beispiele, wie die Möglichkeit für Sechstklässler in Betriebe der Eltern zu schnuppern, das Pflichtpraktikum in der achten Klasse oder auch Betriebsführungen. „Mein Eindruck ist, dass es den Schülern schon schwerer fällt, den richtigen Beruf für sich zu finden. Es kristallisiert sich bei den meisten immer später heraus, was sie wollen. Das Problem liegt oft darin, dass sie auch nicht wissen, was sie nicht wollen“, so die stellvertretende Schulleiterin. Wichtig sei es auch, dass die Eltern bei der Berufsfindung unterstützen. Nicht ohne Grund hätten sie den Berufsinformationstag auf den gleichen Tag wie die Elternversammlungen gelegt.

Der 16-jährige Jonas Dobry ist mit seiner Mutter in der Halle. Er interessiert sich für den Bereich Design und Werbung, will sich aber auch beim Stand der Ärztekammer schlau machen. Sein Kumpel, Max Düwel, ist da schon etwas weiter. Er hat bereits einen Ausbildungsvertrag in der Tasche. Er wird Anlagenmechaniker in seinem Heimatort. Zur Ausbildung ist er durch seinen Ferienjob bei der Firma gekommen.

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