zur Navigation springen

Kurze Wege für klein trebbower zum Arzt : In die Mitte des Ortes gerückt

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Das Gemeindezentrum in Klein Trebbow steht kurz vor der Eröffnung, die Arztsprechstunde findet dort bereits statt

svz.de von
erstellt am 24.Jan.2017 | 23:16 Uhr

Es ist bis jetzt noch alles ein wenig provisorisch eingerichtet, doch Service und Hilfe sind bereits bestens angelaufen. Seit Anfang Januar ist das Klein Trebbower Gemeindezentrum montags Anlaufstelle für Personen mit gesundheitlichen Anliegen. „In den ersten zwei Wochen, seit wir geöffnet haben, sind bereits einige vorbeigekommen“, erklärt Allgemeinmediziner Andreas Wrabel, der die Arztsprechstunde in Klein Trebbow von 13 bis 15 Uhr anbietet, seine Praxis aber in Alt Meteln hat.

Das Angebot – zentral in der Mitte des Ortes – sei nicht nur für ältere Bürger gedacht, die dadurch kürzere Weg zum Arzt haben, sondern auch für Berufstätige, die sich in ihrem Heimatort nach der Arbeit untersuchen lassen wollen. Dafür soll ab April die Sprechstundenzeit verändert werden. „Geplant ist, dass wir dann von 16 bis 18 Uhr vor Ort sind, weil die meisten ja doch bis 16 Uhr arbeiten müssen, und das Angebot dann doch für weitaus mehr Leute zu nutzen ist“, erläutert Sprechstundenhilfe Gudrun Ulbrich.

Sie ist froh, dass die Sprechstunde nun im Gemeindezentrum stattfindet. Denn vorher waren sie fast ein halbes Jahr im „Schloss“ untergebracht – ein Ausweichquartier zugunsten des Kindergartens. Denn dort haben Wrabel und Ulbrich vor ihrem Umzug ins Herrenhaus den Patienten Hilfe angeboten. Doch die Nachfrage nach Kindergartenplätzen in Klein Trebbow sei derzeit so hoch, erklärt Bürgermeister Holger Bannuscher, dass der Arzt seine Räume beim Kindergarten geräumt hat, damit eine zusätzliche Gruppe dort Platz findet. Statt 26 Kinder werden jetzt 42 in der Tagesstätte betreut. Ein Anbau an die Kita ist geplant, dort soll es noch in diesem Jahr losgehen.

Der Bürgermeister zeigt sich zufrieden, dass das neue Gemeindezentrum so gut angenommen wird. Im Juli vergangenen Jahres wurde der Grundstein gelegt, insgesamt ist der Neubau mit 850  000 Euro berechnet, 500    000 Euro werden durch Förderungen abgedeckt, den Rest übernimmt die Gemeinde. „Das Zentrum ist und soll ein Ort für die Einwohner sein, sie dürfen sich hier auch verwirklichen“, so Holger Bannuscher, der auch den Firmen aus der Region einen Dank ausspricht, die beim Ausbau fleißig mitgeholfen haben. Gespräche für weitere Bürger-Angebote wie ein Friseur, Physiotherapie oder eine Yoga-Gruppe gebe es bereits, die offizielle Einweihung des Trebbower Gemeindezentrums ist für den 31. März geplant.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen