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Zeitung für die Landeshauptstadt

17. Dezember 2017 | 14:58 Uhr

Leser des MOnats : In die Heimatzeitung vernarrt

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Ulrich Haesener liest seit 68 Jahren die Zeitung – ohne sie gelesen zu haben, geht er nicht aus dem Haus

von
erstellt am 30.Jul.2015 | 21:00 Uhr

„Ulrich Haesener hat es unbedingt verdient, als Leser des Monats geehrt zu werden“, schreibt Helga Beckmann. Sie nennt auch gleich eine ganze Reihe von Gründen: So lese Ulrich Haesener bereits seit 68 Jahren die Zeitung. Er nutze sie für seine Arbeit und seine ehrenamtliche Tätigkeit und habe viele Andere mit seiner Zeitungsliebe angesteckt, führt sie unter anderem auf.

Das bestätigt der Vorgeschlagene gern. „Ich kann, ohne die Zeitung gelesen zu haben, nicht aus dem Haus gehen. Ich möchte fast sagen, ich bin vernarrt in die SVZ, denn dort finde ich alles, was ich brauche, damit ich immer auf dem Laufenden bin“, sagt Ulrich Haesener. Und er erzählt: „Ich hole sie mir jeden Morgen selbst aus dem Briefkasten und nehme mir zuerst die Stadtseiten vor. Und weil ich Sportfan bin, kommt als nächstes Fußball dran und die anderen Sportseiten, dann folgt Leute-Leute. Aber auch Politik, Wirtschaft und Kultur möchte ich in der SVZ nicht missen“, sagt der 87-Jährige und erklärt: „Ich brauche die Zeitung aber auch für meine ehrenamtliche Arbeit.“ Als Schweriner Kreisvorsitzender des Sozialverbandes Deutschland sei es für ihn selbstverständlich, dass er die Nachrichten und aktuelle politische Entwicklungen verfolge. Das kenne er schon aus seiner aktiven Berufszeit als Lehrer.

Ulrich Haesener ist aber nicht nur Leser, er bringt sich auch selbst ein, steht den Redakteuren als Gesprächspartner in Sachen Sozialverband und bei anderen Themen gern zur Verfügung oder schreibt selbst Leserbriefe.

Seine Affinität zur Zeitung rührt schon aus der Nachkriegszeit her. Nach der Kriegsgefangenschaft kam er als Flüchtling 1947 nach Drieberg. Dort lernte er seine Frau Hilde kennen – und die Landeszeitung. „Als wir dann unseren eigenen Hausstand gründeten, haben wir natürlich auch die SVZ abonniert. Wir hatten damals die Kreisausgabe Schwerin-Land“, erinnert sich Haesener. Die Zeitung habe sich seither ganz schön verändert, aber unentbehrlich sei sie für ihn noch immer, betont er.

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