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Schweriner Schulen : In den Schulen wird wieder gebaut

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Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Stadt nutzt die Sommerferien, um für insgesamt 380 000 Euro dringend notwendige Reparaturen und Umbauten ausführen zu lassen

svz.de von
erstellt am 02.Aug.2017 | 23:02 Uhr

Es ist Millimeterarbeit: Mit einem Kran werden die Container-Module an ihren Platz auf dem Hof der Erich-Weinert-Schule gehievt und dann am Boden zusammengefügt – per Hand. Konzentriert sind Thomas Werth und seine Mitarbeiter von der Schweriner Firma ATSN Werth UG bei der Sache. Jeder Griff muss sitzen. Aus insgesamt fünf Containern entsteht so ein zusätzlicher, dringend benötigter Klassenraum für die Regionalschüler in der Paulsstadt. „Wir haben die Module bei einem Unternehmen in Celle gemietet“, sagt Bodo Wissel vom Zentralen Gebäudemanagement (ZGM) der Stadt. Voraussichtlich ein Jahr sollen die Container auf dem Hof stehen. „Zum Schuljahr 2018/19 zieht die Weinertschule vorübergehend in die alte Siemensschule in Lankow um, damit das Schulgebäude in der Rudolf-Breitscheid-Straße saniert werden kann“, erklärt Wissel.

Bauleute sind in den aktuellen Sommerferien aber nicht nur auf der Gelände der Erich-Weinert-Schule unterwegs. Insgesamt rund 380 000 Euro nimmt die Stadt für Reparaturen, Instandsetzungen und Umbauten in die Hand. Größtes Projekt ist die Sanierung des undichten Daches der Aula der John-Brinckman-Schule in der Weststadt. „Das Dach wird zunächst von außen abgedichtet, dann gehen die Arbeiten im Inneren des Gebäudes weiter“, sagt Wissel. Kostenpunkt: 150 000 Euro.

80 000 Euro gibt die Stadt für die Erneuerung des Dachstuhls in der Beruflichen Schule für Gesundheit und Sozialwesen in der Arsenalstraße aus. Für 60 000 Euro bekommt die Turnhalle der Berufsschule in der Dr.-Hans-Wolf-Straße einen neuen Fußboden, inklusive Dämmung.

Ebenfalls 60 000 Euro werden nach Angaben von Bodo Wissel ins Gymnasium Fridericianum investiert, wo unter anderem die Verglasung der Brandschutztüren erneuert und das Parkett in der Aula saniert werden.

Gearbeitet wird in den Ferien außerdem im Mecklenburgischen Förderzentrum für Körperbehinderte in der Ratzeburger Straße in Lankow, etwa um Fenster instandzusetzen oder eine neue Beleuchtung im Gymnastikraum anzubringen.

Malerarbeiten stehen in der Werner-von-Siemens-Schule in Lankow, in der Turnhalle der Astrid-Lindgren-Schule in Neu Zippendorf und in der Bertolt-Brecht-Schule auf dem Großen Dreesch an. Auch in der Turnhalle in der Ziolkowskistraße wird gemalert, in der Halle in Krebsförden erhält der Umkleidebereich zum Teil neue Fenster.

Mit den Arbeiten in den Schweriner Schulen seien zum größten Teil regionale Firmen betraut worden, betont Bodo Wissel. Alle Tätigkeiten zu koordinieren, sei in jeden Sommer eine Herausforderung. Dass Handwerker in den Ferien das Sagen in den Schulen hätten, mache aber Sinn, so der Mitarbeiter vom Zentralen Gebäudemanagement. „Wir ersparen Schülern und Lehrern so während der Unterrichtszeit eine Belästigung durch Lärm und Bauschmutz.“

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