Landgericht Schwerin : Immobilienbetrugs-Prozess geplatzt

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Im Laufe des Verfahrens seien neue Akten und neue Beweismittel aufgetaucht.

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27. November 2019, 17:58 Uhr

Vor dem Landgericht Schwerin ist ein Prozess gegen fünf Angeklagte wegen mutmaßlicher betrügerischer Immobiliengeschäfte und Urkundenfälschung ausgesetzt worden. Im Laufe des Verfahrens seien neue Akten und neue Beweismittel aufgetaucht, sagte ein Gerichtssprecher am Mittwoch.

Nach Einschätzung der Richter hätten die Verteidiger Teile davon bereits vor Beginn des Prozesses im Januar 2019 kennen müssen, um eine ordnungsgemäße Verteidigung zu gewährleisten. Während des laufenden Verfahrens könne die Benachteiligung nicht mehr ausgeglichen werden. Der Prozess muss deshalb von vorn beginnen. Ein Termin steht noch nicht fest.

Die Staatsanwaltschaft wirft vier Männern und einer Frau im Alter zwischen 48 und 61 Jahren vor, sich mit dubiosen Immobiliengeschäften bei Banken mehr als drei Millionen Euro an Krediten erschlichen zu haben. Dazu sollen sie Strohmänner und gefälschte Lohn- und Vermögensbescheinigungen benutzt haben. Insgesamt werden ihnen 24 Taten zur Last gelegt.

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