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Zeitung für die Landeshauptstadt

16. Dezember 2017 | 15:43 Uhr

Zehn FRagen an… : Immer mehrere Bücher gleichzeitig

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Propst Horst Eberlein liest gerne und entspannt sich im Fernsehsessel bei „Neues aus Büttenwarder“ und „Dittsche“

svz.de von
erstellt am 12.Feb.2016 | 23:46 Uhr

Seine Arbeit als Seelsorger führte Horst Eberlein schon fast durch ganz Mecklenburg. So arbeitete er als Pfarrer in Friedland, Hagenow und Rostock. Seit 2009 ist Eberlein Propst der katholischen St.-Anna-Gemeinde in Schwerin. Christian Koepke stellte dem 65-Jährigen die zehn Fragen der SVZ.

Wo ist Ihr Lieblingsplatz in Schwerin?

Auf dem schönsten Balkon von Schwerin, der Schlossgrotte. Dort genieße ich den Blick auf das Wasser, die Wolken und die Schiffe.
Was würden Sie als Oberbürgermeister in Schwerin sofort ändern?

Ich würde den Lenin in der Hamburger Allee sofort ins Museum stecken. Die Statue verbreitet keine gute Stimmung.
Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient und wofür haben Sie es ausgegeben?

In den 60er-Jahren war ich Maurergehilfe bei der Berliner Hedwigskirche. Von dem verdienten Geld habe ich mir eine Glashütte-Armbanduhr gekauft, die ich heute noch trage.

Was würden Sie gerne können?

Ich würde gerne Klavier spielen können. Die Musik von Chopin und Schubert begeistert mich.

Wer ist Ihr persönlicher Held?

Helden sind für mich Menschen, die erkannt haben, was im Leben für sie wichtig ist, und die danach handeln. Niels Stensen, Claus Schenk Graf von Stauffenberg und Dietrich Bonhoeffer sind solche Menschen.
Welches Buch lesen Sie gerade?
Mich beschäftigen immer mehrere Bücher gleichzeitig, theologische Werke, Krimis, Romane. Im Moment lese ich unter anderem „Das gibts in keinem Russenfilm“ von Thomas Brussig und „Barmherzigkeit“ von Walter Kardinal Kasper.

Welche Fernsehsendung verpassen Sie nie?

Ich sehe gerne „Neues aus Büttenwarder“ und „Dittsche – Das wirklich wahre Leben“ mit Olli Dittrich. Dabei kann ich mich wunderbar entspannen.

Wen würden Sie gerne mal treffen?

Ganz klar: Papst Franziskus. Ich habe ihn zwar in Rom schon live gesehen, aber mich mal mit ihm unterhalten zu können, wäre schon interessant.

An welches Geschenk erinnern Sie sich noch gerne und von wem haben Sie es bekommen?

Als ich ungefähr zehn Jahre alt war, habe ich von meinen Eltern ein Paar Schlittschuhe bekommen. Damit bin ich über den zugefrorenen Dobbertiner See gefahren. Daran erinnere ich mich sehr gerne.
Was werden Sie als Rentner machen?

Ich werde Angeln gehen, an die Ostsee fahren, Bücher lesen, Freunde besuchen – und wo ich gebraucht werde, auch meine Dienste als Seelsorger anbieten.

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