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Diskussionsrunde : Im Theater gehts um die Zukunft von Theatern

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Jeder darf mitreden: Politiker und Unternehmer debattieren mit Besuchern über den Wert von Kultur

svz.de von
erstellt am 14.Jan.2014 | 22:00 Uhr

Die ungeklärte Zukunft der Theater- und Kulturlandschaft in MV sorgt für Diskussionen, sei es kulturpolitisch unter den Parteien oder innerhalb der betroffenen Kultureinrichtungen. Aus diesem Anlass veranstaltet die Regionalgruppe MV der Kulturpolitischen Gesellschaft eine Podiumsdiskussion „Perspektiven. Kulturland MV?!“ mit Vertretern aus Wirtschaft und Kultur: heute von 19 Uhr an im Große Haus des Mecklenburgischen Staatstheaters am Alten Garten. „Das Thema Theaterstruktur in MV hat sich 2013 zäh in den Medien gehalten. Man möchte es nicht mehr hören, die Diskussion scheint am Ende – ist sie aber nicht, denn die Zukunft ist weiterhin ungeklärt. Nicht das Geld, sondern der Wert von Kultur steht im Mittelpunkt der Podiumsdiskussion, an der sich alle Besucher beteiligen können,“ sagt Dr. Rita Gerlach-March, Vorsitzende der Regionalgruppe.

Unter der Moderation der Direktorin des NDR-Funkhauses Schwerin, Elke Haferburg, werden auf dem Podium Platz nehmen: Dr. Susanne Winnacker, Rektorin der HMT Rostock, Christoph Müller, Sammler und Mäzen, Konsul Horst Rahe, Deutsche Seerederei und Aufsichtsratsmitglied der Musikfestspiele MV, sowie Professor Klaus Zehelein, Präsident des Deutschen Bühnenvereins und der Bayerischen Theaterakademie.

Die Veranstaltung ist inspiriert von der Ständigen Konferenz der Theaterintendanten in Mecklenburg-Vorpommern, die sich seit November für die Kommunikation zwischen Kulturschaffenden und Kulturpolitik einsetzt. Ziel ist es, Perspektiven für die Entwicklung der Kulturlandschaft im Nordosten zu diskutieren, zu formulieren und zu unterstützen.

Im Anschluss an die Debatte wird im Konzertfoyer die Möglichkeit geboten, sich in ungezwungener Atmosphäre zu treffen und das Thema zu vertiefen. Es gibt Raum, Kontakte zu knüpfen und mit Künstlern, Kulturpolitikern, und dem Kulturpublikum zu diskutieren. Für die Veranstaltung gibt es kostenlose Platzkarten an der Theaterkasse.

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