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Zeitung für die Landeshauptstadt

20. Oktober 2017 | 01:54 Uhr

Liebe zur Musik : Im Takt bleiben

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Bei den Proben des Gospelchors „Spirit of Joy“ fällt es schwer, sitzen zu bleiben

Von wegen konservativ und langweilig: Die Hüften schwingen, die Hände klatschen, keinen hält es auf seinem Stuhl. Der Gospelchor „Spirit of Joy“ probt jeden Dienstagabend in der Brunnenstraße 10.

Die 32 Mitglieder des Chores sind mit Leidenschaft dabei. Sie starten frisch und voll motiviert ins neue Jahr. 15 Auftritte stehen an, das ist einer mehr als im vergangenen Jahr. „Ich freue mich immer auf die Proben. Es macht unglaublich viel Spaß“, erzählt der Chorleiter Matthias Schröder, der von allen Gospel Schröder genannt wird. Jung und alt singen hier einmal die Woche gemeinsam. Früher habe der Altersdurchschnitt noch bei 20 gelegen, heute liege er bei 51,7, berichtet Schröder. „Ich würde mich sehr freuen, wenn wir weitere Mitglieder bekommen.“

Der Song „What child is this“ steht schon lange auf dem Programm des Chores. Er wird gerne gesungen und muss natürlich auch ordentlich geprobt werden. Die Triangel erklingt, Gosepel Schröder stimmt an und der Chor setzt ein. Doch der 56-Jährige will das Beste aus seinen Sängern herausholen und unterbricht: „Der Takt stimmt nicht. Gehen wir es noch einmal durch.“ Das Lied beginnt von vorn. So sei es häufig, erzählen einige Chormitglieder zwischen den Liedern. „Das ist gut so, denn wir wollen besser werden“, erklärt Matthias Schön, der schon seit zwei Jahren die Pakaschen und Triangel spielt.

Matthias Schröder ist ehemaliger evangelischer Pastor, der sich schon lange mit Gospel-Musik befasst hat. 1984 hat Schröder in Weimar eine offizielle Einstufung als Gospel-Musiker erhalten. Als Profi-Musiker arbeitet er seit 2000. Den Chor „Spirit of Joy“ gründete er 1996 in Straßburg. Bei seinem Umzug nach Schwerin 2008 nahm er den Namen mit und suchte sich hier neue Chormitglieder. Der Chor probt jeden Dienstag um 18.30 Uhr. „Wer Lust hat, kann einfach dazukommen“, so Schröder.

 

 

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