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Amt crivitz zieht um : Im Amt Crivitz werden die Umzugskartons gepackt

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Bürger müssen sich neu orientieren: Bis der Verwaltungssitz steht, ziehen die Fachbehörden an drei Standorte

svz.de von
erstellt am 14.Mai.2014 | 16:00 Uhr

Im Großamt Crivitz beginnt heute der Umzug. Er dauert bis einschließlich Freitag. In diesen drei Tagen sind die vier Fachämter daher nur bedingt arbeitsfähig, die Verwaltung bittet um Verständnis. Die Öffnungszeiten an den einzelnen Standorten sind einheitlich montags bis freitags jeweils von 8 bis 12 Uhr sowie dienstags und donnerstags 14 bis 18 Uhr.

Wie beschlossen zieht das Fachamt für Stadt- und Gemeindeentwicklung, also das bisherige Bauamt, nach Banzkow. In Crivitz und Rampe packen die Mitarbeiten jetzt ihre Umzugskartons. „Wir werden schätzungsweise 100 Umzugskartons haben“, sagt Kay-Uwe Wacker vom Bauamt in Crivitz. Ein Teil jener Unterlagen, die nicht so häufig benötigt werden, sind schon am neuen Standort. Denn die sechs Bauamts-Mitarbeiter aus Crivitz haben sich schon vor Wochen auf den Umzug eingestellt. Ebenso wie ihre Kollegen in Rampe. Das Bauamt am Standort in Banzkow wird Frank Bierbrauer-Murken leiten. Hier arbeiten dann insgesamt 15 Mitarbeiter. Das Bürgeramt, zu dem u. a. die öffentliche Sicherheit und Ordnung, aber auch die Verwaltung von Kita und Schule zählt, wird im Crivitzer Amtsgebäude angesiedelt. Leiterin ist Iris Lenk. Auch das Amt für Finanzen, dem René Witkowski vorstehen wird, hat in Crivitz seinen Sitz. Ein weiteres Fachamt sind die zentralen Dienste, hierzu zählt die Organisation der Verwaltung, es wird in Rampe etabliert. Leiterin ist Carmen Krooß. Alle vier Amtsleiter amtieren.

Eigentlich sollte der Umzug längst abgeschlossen sein, schon Ende Januar – unmittelbar nach der erfolgten Fusion der drei Einzelämter Crivitz, Banzkow und Ostufer Schweriner See mit Sitz in Rampe. Doch aus technischen Gründen war das bislang nicht möglich. Rainer Mönch, der das neu gebildete Amt Crivitz bislang ehrenamtlich leitet, erklärte: Es musste eine belastbare Datenverbindung zwischen den drei Verwaltungsstandorten Crivitz, Banzkow und Rampe geschaffen werden. Das stellte sich als ein Problem dar. Es kam in der Vergangenheit immer mal wieder zu Ausfällen des Computersystems. Mit der Installation einer zusätzlichen DSL-Verbindung in Rampe habe man dort die dringendsten Probleme lösen können. Dort hätten sie sich besonders gehäuft. In Banzkow und Rampe wurden die vorhandenen Server aufgerüstet, in Crivitz wurde einer zusätzlich installiert.

In den Außenstellen des Amtes Crivitz in Rampe und Banzkow bleiben die Bürgerbüros bestehen, um so Bürgernähe zu sichern. Doch abweichend von den bisherigen Vorstellungen werde das Amt dazu übergehen, die Bürgerbüros mit zwei Arbeitsplätzen auszustatten, um weitere Dienstleistungen für die Einwohner anbieten zu können. Geplant war eigentlich pro Bürgerbüro ein Mitarbeiter. Mit dieser Lösung wolle man die Wege für die Bürger zur Verwaltung möglichst kurz halten, betont Mönch. Schließlich sei das ein erklärtes Ziel der Ämterfusion. In den Außenstellen werden allerdings die Aufgaben des Standesamtes wie Beurkundungen nicht mehr vorgenommen. Das ist künftig nur noch in Crivitz möglich. Eheschließungen sind aber bis auf Weiters in Leezen und Banzkow möglich.

Für die Europa-und Kommunalwahlen am 25. Mai sollte beachtet werden, dass Anträge für die Briefwahl im Amtsbereich ausschließlich in Crivitz bearbeitet werden. Zwar können die Anträge auch in Rampe und in Banzkow abgegeben bzw. dorthin abgeschickt werden, erklärt Wahlleiter Hartmut Paulsen. Wer aber die Möglichkeit hat, sollte dieses in Crivitz tun, damit die Anträge so schnell wie möglich bearbeitet werden können.

Das Amt arbeitet an drei Standorten, bis ein zentraler Verwaltungssitz in Crivitz entstanden ist. So ist es beschlossen, einen Termin dafür gibt es noch nicht.

 

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