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Zeitung für die Landeshauptstadt

15. Dezember 2017 | 20:35 Uhr

Herren Steinfeld : Ihn kennt auf Schalke jetzt jeder

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Jens Suhr wohnt ganz speziell, und wo Herren Steinfeld liegt, das wissen 140 000 Mitglieder des S 04 nun auch

svz.de von
erstellt am 15.Feb.2016 | 11:45 Uhr

In der Fan-Gemeinde des Fußball-Bundesliga-Clubs FC Schalke 04 ist Jens Suhr jetzt bekannt wie ein blau-weißer Hund. Nicht, weil er seine Vierbeiner in den Clubfarben angemalt hat, sondern sein Haus in Herren Steinfeld. Darüber haben wir an dieser Stelle schon mal vor einem Jahr berichtet. Doch da war der Anstrich noch nicht ganz komplett, das Haus nicht angestrahlt und das sich drehende Schalke-Emblem noch nicht am Giebel montiert. Jetzt ist bei den Suhrs alles fertig. Unter dem Titel „Schöner Wohnen in Nordwestmecklenburg“ ist in der vergangenen Woche dann auch ein Artikel im „Schalker Kreisel“ erschienen. Der Kreisel ist das offizielle Vereinsmagazin und geht an alle Mitglieder des FC Schalke 04. Und das sind bei den Knappen immerhin über 140 000. Nur Bayern München, Benfica Lissabon und der FC Barcelona haben weltweit mehr.

Auf drei Seiten wird die blau-weiße Geschichte des 39-Jährigen beschrieben und bebildert. Von den Anfängen noch zu DDR-Zeiten, über den ersten Besuch im Ruhrgebiet bis zum Kreisel, der sich jetzt in sieben Meter Höhe an seinem Haus dreht. „Natürlich nullvier-mal pro Minute“, wird er zitiert. „Unser Haus“, sagt er, „kennt hier inzwischen jeder“.

Und Peggy Suhr kennt ihren Mann – und sie weiß ganz genau, dass sie ihm und den Söhnen Lucas und Fin-Luca dieses Hobby mit all seinen Färbungen zugestehen muss. „Dafür haben wir im Haus nicht viele Schalke-Utensilien“, versichert Jens Suhr. Das Kinderzimmer, fügt der selbstständige Unternehmer hinzu, hätten seine Söhne und er sich aber noch gesichert.

460 Kilometer liegen zwischen Herren Steinfeld und der Arena im Gelsenkirchener Stadtteil Schalke. Beim Heimspiel vor einer Woche stand er dort in der Nordkurve, freute sich über den 3:0-Sieg gegen Wolfsburg und darüber, dass er auch erkannt wurde. „Du bist doch der mit dem blau-weißen Haus in Mecklenburg. Oder?“ Ja, das ist er.

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