Wittenförden : Ideen sammeln für die Kirche

Rundgang um die Kirche: Der stellvertretende Vorsitzende des Kirchengemeinderates Walter Kelle (2.v.r.) zeigt den interessierten Wittenfördenern, wo Sanierungsbedarf besteht.  Fotos: Langemeyer
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Rundgang um die Kirche: Der stellvertretende Vorsitzende des Kirchengemeinderates Walter Kelle (2.v.r.) zeigt den interessierten Wittenfördenern, wo Sanierungsbedarf besteht. Fotos: Langemeyer

An vielen Stellen des Gebäudes in Wittenförden muss saniert werden: Die Einwohner lieferten Vorschläge für Umnutzungen

svz.de von
18. September 2017, 21:00 Uhr

Die Südseite, die feuchten Wände, die undichten Fenster, leer stehende Räume – es gibt vieles, was gemacht werden muss in und an der Kirche in Wittenförden. Genau aus diesem Grund lud Walter Kelle im Namen des Kirchengemeinderates unter dem Motto „Belebung der Kirche Wittenförden“ zu einem kleinen Rundgang mit anschließender Ideensammlung für die Sanierung der Kirche ein.

Immerhin 18 Interessierte waren der Einladung des stellvertretenden Kirchenvorstandes gefolgt, um ihre Ideen einzubringen. Hintergrund des Treffens: Wenn die Sanierung in Angriff genommen werden soll, muss ein Nutzungskonzept her. Das zumindest fordert die Nordkirche. Um einen Einblick in den Zustand und die Gegebenheiten in das Bauwerk des Architekten Theodor Krüger zu bekommen, gab es einen Rundgang. Vom Kirchplatz bis zum Dachboden, wo die alten Orgelpfeifen gelagert sind, wurde alles unter die Lupe genommen. „Ich bin aus Interesse mit dabei, auch um mir mal die Räume anzuschauen, um die es gehen soll“, gibt Anja Bonk Auskunft. Sie fände es ideal, wenn die Kirche wieder in den Ursprungszustand zurückgebaut werden würde. Denn in den 1970er-Jahren wurde das Kirchenschiff geteilt, um Platz für eine Pastorenwohnung zu haben. „Aber ein Rückbau ist finanziell sehr aufwendig“, so die Wittenfördenerin. Auch Arnold Lenschow vom Bauausschuss bestätigt dies. „Wir brauchen Ideen, um die Räume nutzbar zu machen“, so Lenschow. Und die gab es: Eine Wohnung für Vikare oder Praktikanten, Räume für den Kindergarten, ein Internet- café. Auch ans Energiesparen wurde gedacht: Die Idee einer Passiv-Kirche kam auf. „Es gab viele Vorschläge, die nehme ich in die nächste Kirchengemeinderatssitzung mit, dann beraten wir darüber, um ein Nutzungskonzept zu erstellen“, erklärt Walter Kelle. Am 11. Oktober tagen die Mitglieder. Wer weitere Ideen hat, könne sich jeder Zeit einbringen.

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