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Zeitung für die Landeshauptstadt

22. November 2017 | 14:11 Uhr

Schwerin : Hunde müssen überall an die Leine

vom

In Schwerin soll der Leinenzwang für Hunde deutlich ausgeweitet werden. Das legt die neue Hundeverordnung fest. Ziel sei es, das subjektive Sicherheitsempfinden der Bürger zu steigern. Die bisherige Regelung läuft aus.

svz.de von
erstellt am 05.Mär.2012 | 07:40 Uhr

Schwerin | In der Landeshauptstadt soll der Leinenzwang für Hunde deutlich ausgeweitet werden. Das legt die neue Hundeverordnung fest, die heute dem Hauptausschuss vorgelegt wird. Ziel sei es, das subjektive Sicherheitsempfinden der Bürger zu steigern. Die bisherige Regelung läuft zum 16. April aus. Die Neuregelung bietet Gelegenheit, aktuelle Gerichtsurteile bei der Neufassung zu berücksichtigen. Diese Möglichkeit hat die Verwaltung genutzt, indem sie den Leinenzwang nicht mehr für einzelne Stadtteile vorschreibt, sondern auf "die bebauten Ortslagen", also auf das gesamte Stadtgebiet ausweitet. "Die derzeit geltenden "starren" Leinenzwanggebiete würden entfallen."

"Besonders die Großwohnsiedlungen Großer Dreesch, Mueßer Holz, Lankow, Krebsförden und Weststadt und Neubaugebiete wie Friedrichsthal, Warnitz und Neumühle würden von der Neuregelung profitieren, da nun auch diese Gebiete unter einem generellen Leinenzwang stehen würden", heißt es in der Vorlage. Außerhalb der bebauten Ortslage müssen die Hunde nur dann an die Leine, wenn sich Personen nähern. "So soll gewährleistet werden, dass auch weiterhin Hunde in bestimmten Bereichen des Stadtgebietes unangeleint geführt werden können."

Die Verwaltung lobt ihre neue Verordnung, weil "Zwischenfälle mit Hunden wirksam bekämpft" würden. Vor allem die Hundehalter selbst sollen profitieren. Denn 2010/2011 hat es 13 Bissvorfälle in Schwerin gegeben. Jedoch waren elf davon zwischen Hunden. Die neue Verordnung muss von den Stadtvertretern "zustimmend zur Kenntnis genommen" werden. Danach muss sie der Innenminister genehmigen. Sie soll wieder zehn Jahre gelten.

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