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Zeitung für die Landeshauptstadt

22. Oktober 2017 | 23:17 Uhr

Offener Hof : Holthusener feiern am Kuhstall

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Agrargemeinschaft erwartet zum „Tag des offenes Hofes“ wieder tausende Besucher und bietet mehr als Einblicke in die Landwirtschaft

svz.de von
erstellt am 12.Jun.2014 | 23:35 Uhr

Am Sonntag zwischen 10 und 17 Uhr öffnen landesweit 26 Bauernhöfe, um für die Landwirtschaft zu werben. Die Agrargemeinschaft Holthusen ist zum vierten Mal dabei und quasi schon Dauergastgeber bei dieser Aktion. „Beim vorigen Mal kamen rund 4000 Gäste“, erzählt Geschäftsführerin Brigitte Roost-Krüger. „So viele werden es hoffentlich wieder.“ Den Besuchern wird dabei mehr als ein Blick hinter die Kulissen eines modernen Landwirtschaftsbetriebes erlaubt, am Holthusener Kuhstall steigt ein Volksfest. „Das schaffen wir natürlich nicht allein. Das ganze Dorf hilft mit“, betont Roost-Krüger.

Schwerpunkt in Holthusen ist natürlich die Milchproduktion. Schließlich stehen hier 220 Milchkühe im Stall, etwa 280 Jungrinder für die Nachzucht kommen noch dazu. Auf rund 1400 Hektar Land bauen die Landwirte Roggen und Futter für die Rinder an.

Über die Dorfgrenzen hinaus bekannt ist, dass direkt am Stall am Automaten Milch getankt werden kann – frisch gemolkene Rohmilch zapfen ohne Konservierungsstoffe. Und die Milch dient auch als Rohstoff für das hauseigene Eis, das im Hofcafé serviert wird. Stündliches Füttern mit dem Roboter „Willi“, Vorführungen am Mähdrescher, Buttern und Milchverkosten gehören zum Programm. Die Feuerwehrleuten bitten zum Bauern-Abitur und betreuen auch das Gewicht-Schätzen am Strohballen. Die Kita organisiert das Kinderschminken, die Mal- und Bastelstraße und den Kuchenbasar. Der Sportverein lädt zu Strohballen-Rollen, Melkwettbewerb an der Kunstkuh und Gummistiefel-Weitwurf ein. Beim Unterhaltungsprogramm sind weitere Vereine dabei. Neu ist: Um 10.15 Uhr beginnt ein Gottesdienst im Festzelt. Bei den Großgeräten kommt ein Holzspalter hinzu, der bis zu 90 Zentimeter dicke Meterstämme zerkleinert. „Diese Maschine kennen noch nicht viele“, ist Detlef Thoms überzeugt. Der Redefiner arbeitet damit seit 2012 in ganz Westmecklenburg Brennholz auf. Dass es sich auf einem Landwirtschaftsfest präsentiert, ist kein Zufall: „Holz fällt auf einem Bauernhof immer an. Und das wird natürlich verwertet“, betont Roost-Krüger.

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