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Banzkower Freizeitmarkt : Hobbyschau zeigte bunte Vielfalt

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Banzkower Störtal-Verein organisierte zum zwölften Mal Ausstellung für Sammler, Bastler und Kreative

von
erstellt am 29.Feb.2016 | 04:45 Uhr

Die Wollfaden-Geschöpfe von Brigitte Münch aus Schwerin waren gestern auf der Hobbyausstellung im Banzkower Störtal ein Hingucker. Auch die neunjährige Henriette und ihre Mutter Manuela Runge aus Ludwigslust kamen an diesem Stand nicht vorbei. Max und Moritz, Lehrer Lämpel, Witwe Bolte, aber auch Charlie Chaplin oder Albert Einstein lagen auf den Tischen – als gestrickte Figuren. Mit einem Drahtgestell sind diese sogar beweglich.

Brigitte Münch aus Schwerin hat diese und viele anderen Geschöpfe gestrickt. Mit Einfallsreichtum und Liebe zum Detail. So ist etwa Egon Olsen als Figur mit seinem Geldkoffer zu sehen und der Zigarre im Mund – der brennenden Zigarre. Die Figuren entstammen Büchern wie den Geschichten von „Max und Moritz“. Aus Büchern wie diesem liest sie gern auch für Kinder vor – nicht nur in Schwerin. Am 11. März kommt sie zu dem Schülern der ersten und zweiten Klassen in die Grundschule „Wilhelm Busch“ Cambs. Sie liest die Lausbubengeschichten und bringt ihre Wollfaden-Geschöpfe mit, um die Lesung auch spielerisch zu begleiten.

Gestrickt habe sie schon immer gern, erzählt die heute 71-Jährige. Ihre Tochter habe ihr gesagt, dass sie nicht nur Socken stricken solle, sondern auch etwas Kreatives und schenkte ihr ein Buch zur Anregung. So entwickelte Brigitte Münch ihre Strick-Geschöpfe.

Wie die Schwerinerin stellten gestern weitere 34 Frauen und Männer ihre Hobbys bei der nunmehr 12. Hobbyschau vor. Aus Rastow war Peter Klodner vom Verein „Dunkelkammer“ dabei. Er hatte Fotoapparate und Filmprojektoren mitgebracht. Ein Projektor stammt aus den 1930er-Jahren und wurde mit Kerzen betrieben.

Wie man mit einem Spinnrad einen Faden spinnt, zeigte Brigitte Wilschke aus Stralendorf. Mehrere Frauen interessierten sich dafür. Auch Silke Westphal aus Banzkow, die die alte Handwerkskunst sogar erlernen möchte. Zu sehen waren außerdem Holzskulpturen, Bilder, Gefilztes, bemalte Eier, Zinnformen und -figuren und vieles mehr. Die Ausstellung zählte mehrere hundert Besucher.

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