Kreisstrasse bei Goldenstädt : Hitze drückt Beton hoch

Karte: Stepmap, 123map, OpenStreetMap, ODbL 1.0
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Vollsperrung zwischen Goldenstädt und Fahrbinde

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06. Juni 2016, 20:00 Uhr

Einem aufmerksamen Autofahrer ist es zu verdanken, dass die „Sprungschanze“ in der Kreisstraße zwischen Goldenstädt und Fahrbinde rechtzeitig entdeckt wurde und gerade entschärft wird. Deshalb ist die Straße voraussichtlich bis heute Abend voll gesperrt.

Der Mann meldete der Polizei am Sonnabend gegen 18 Uhr, dass auf der K 68, die parallel zur Autobahn 14 verläuft, Betonplatten der Fahrbahn bis zu 20 Zentimeter nach oben gedrückt wurden. Der Autofahrer war die Strecke bereits am Nachmittag entlang gefahren. Da war noch alles in Ordnung. Doch am Abend entdeckte der Zeuge die gefährliche Stelle und informierte die Polizei in Ludwigslust. Da eine erhebliche Gefährdung des Straßenverkehrs vorlag, wurde die Kreisstraßenmeisterei verständigt und eine Vollsperrung der Strecke vorgenommen, berichtet Polizeisprecher Klaus Wiechmann. Ausdrücklich dankte Wiechmann dem Autofahrer, denn durch dessen rechtzeitiges Handeln konnte eine Gefahrenquelle rasch ausgeschaltet werden.

Am Montag legten auch die Bauleute von der Straßenmeisterei los. „Eine Betonplatte wird entfernt, die Lücke in der Fahrbahn mit Asphalt geschlossen“, sagt Hans-Georg Zwang vom Landkreis Ludwigslust-Parchim. Die Arbeiten sollen am Dienstag abgeschlossen werden, dann kann die Kreisstraße wieder freigegeben werden. Dass es zu solch einem Schaden an der K 68 kam, war nicht absehbar. „Das trat zum ersten Mal auf“, berichtet Zwang.

Grund ist wahrscheinlich die Hitze an den zurückliegenden Tagen. Die Betonplatten erhitzen sich und dehnen sich aus. Wenn die Fugen diese natürlichen Bewegungen nicht mehr ausgleichen, kann es zu solchen Verschiebungen beziehungsweise Sprüngen kommen. Auf dem zu DDR-Zeiten gebauten Abschnitt der benachbarten A 14 kam das in den zurückliegenden Jahren mehrfach vor.

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