Schwerin bei Nacht : Hingucker in der Dunkelheit

Bunte Farben: Das Heizkraftwerk der Stadtwerke in Schwerin-Süd wird seit 2016 illuminiert.  Fotos: Maxpress / Landtag
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Bunte Farben: Das Heizkraftwerk der Stadtwerke in Schwerin-Süd wird seit 2016 illuminiert. Fotos: Maxpress / Landtag

Ob Schloss, Heizkraftwerk oder Staatskanzlei: In Schwerin werden viele Gebäude angestrahlt – zur Freude von Einheimischen und Touristen

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16. Februar 2018, 08:00 Uhr

Alle Freunde imposanter Licht-Inszenierungen können sich schon mal freuen: Auch in diesem Jahr soll es wieder die Schau „Son et lumière“ geben, bei der das Schweriner Schloss mit Hilfe von Lasern und Strahlern illuminiert und faszinierende Bilder, Szenen und Muster auf das Gebäude projeziert werden. Geplant ist das Spektakel zum Schlossfest am 15. und 16. Juni.

„Illuminationen kommen bei Schwerinern und Gästen gleichermaßen gut an“, sagt Schwerins City-Managerin Sabine Steinbart. Wo Gebäude attraktiv in Szene gesetzt würden, verbessere sich die Aufenthaltsqualität, blieben Menschen länger stehen, ganz im Sinne des touristischen Entwicklungskonzeptes, die Stadt werde den eingeschlagenen Weg daher weiter beschreiten.

Tatsächlich wird das Schweriner Schloss nicht nur zum Fest angestrahlt, sondern allabendlich. Jeweils 100 000 Euro will das Land auch in diesem und im kommenden Jahr für die Beleuchtung zur Verfügung stellen. „Insbesondere an Wochenenden sind häufig Fotografen zu beobachten, die Stative aufstellen, um unmittelbar vor dem Schloss oder aus Richtung der Graf-Schack-Allee möglichst optimale Aufnahmen vom angestrahlten Schlosses zu machen“, berichtet Landtagssprecher Dirk Lange.

Aber auch andere Gebäude in der Innenstadt erstrahlen in der Nacht, darunter das Staatliche Museum, die Staatskanzlei, das Finanzministerium, das Infrastrukturministerium, das Arsenal, der Marstall und das Neustädtische Palais. „Es gibt in Schwerin so viele schöne Bauwerke, die sich auch im Dunkeln zu zeigen lohnen“, sagt Christian Hoffmann vom zuständigen landeseigenen Betrieb für Bau und Liegenschaften.

Jede Nacht illuminiert ist seit 2016 auch das Heizkraftwerk in der Pampower Straße – in bunten Farben. „Durch die Beleuchtung erhöhen wir die Aufmerksamkeit für unseren Energiestandort in Süd“, erklärt Stadtwerke-Sprecher Aurel Witt. Das Thema Licht passe gut zu den Stadtwerken als Energieversorger, und die Rückmeldungen aus der Bevölkerung seien durchweg positiv. Angestrahlt wird am Nordufer des Pfaffenteiches auch ein ehemaliges betriebstechnisches Gebäude der Stadtwerke: das alte E-Werk.

Übrigens: Wer sein Haus oder sein Unternehmen anstrahlt, braucht nach Angaben der Stadt keine Genehmigung. „Allerdings haben die Betreiber darauf zu achten, dass sie niemanden stören oder belästigen“, betont Dr. Daniel Meyer-Kohlstock, Fachgruppenleiter Immissionsschutz und Umweltplanung.

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