Schwerin : Hilfe erhalten und geben

Der syrische Kriegsflüchtling Shadi Ibrahim Hasan ist froh über die Chance in Schwerin. Er übersetzt unter anderem Angebote der Internetplattform „Engagieren in M-V“.
Der syrische Kriegsflüchtling Shadi Ibrahim Hasan ist froh über die Chance in Schwerin. Er übersetzt unter anderem Angebote der Internetplattform „Engagieren in M-V“.

Kriegsflüchtling nutzt die Chance des Bundesfreiwilligendienstes

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20. Februar 2019, 05:00 Uhr

Als syrischer Kriegsflüchtling hat er in seinem Heimatland Dinge erlebt, die sich wenige Menschen in Deutschland vorstellen können. Heute ist Shadi Ibrahim Hasan Helfer im Bundesfreiwilligendienst (BFD), der vielen Menschen Vorteile bietet. Im syrischen Hama geboren, flüchtete er 2015 vor dem Bürgerkrieg nach Deutschland. Der 31-Jährige hoffte hier auf Hilfe und fand diese auch.

Er hat Berufserfahrung in der Polsterei seines Vaters gesammelt und bemühte sich auch hier gleich um Arbeit. Die fehlenden Sprachkenntnisse machten dies aber schwierig. Selbst nach Sprachkursen fehlte noch die Praxis. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) konnte ihm weiterhelfen. „Durch die Migrationsberatungsstelle wurde ich auf die Möglichkeit aufmerksam, einen Freiwilligendienst beim DRK zu absolvieren. Diese Chance möchte ich nutzen, um insbesondere meine Sprach-kenntnisse zu entwickeln. So habe ich auch bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt“, sagt Shadi Ibrahim Hasan. Im Bereich der Sozialen Dienste übernimmt er leichte Bürotätigkeiten und unterstützt diverse Öffentlichkeitsveranstaltungen. Seine arabischen Sprachkenntnisse sind dabei sehr hilfreich.

Der Neu-Schweriner freut sich, dass im Zuge der Familienzusammenführung 2018 seine Frau und seine drei Kinder zu ihm kommen konnten. Ebenfalls freut er sich über seine neue Perspektive. Er sagt selbst: „Mir gefällt in Deutschland die Fürsorge und der Umgang mit den Menschen. Gerne möchte ich etwas zurückgeben von der Hilfe, die mir zuteil wurde. Deshalb freue ich mich über die Arbeitsmöglichkeit im Roten Kreuz.“

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