zur Navigation springen

Musiker machen mit : „Hilde“ hilft bei der Kirchsanierung

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Dorforchester bringt heute Stimmung in den Friedhofpark nach Kirch Stück

Es sind ungewohnte Töne, die in und um das Kirch Stücker Gotteshaus zu hören sind: Baulärm. Morgen Abend wird sich das aber ändern. Dann spielen die Musiker von „Hildes Dorforchester“ im neu gestalteten Friedhofpark. Der Förderverein lädt zum Open-Air-Konzert am Freitagabend ab 19.30 Uhr ein. Auch der Landkreis Nordwestmecklenburg fördert die Veranstaltung, die mehr als nur einen heiteren Sinn hat: „Wir haben selbstverständlich die Sanierung der Kirche immer ganz fest im Blick“, sagt Jürgen Hansen, Vorsitzender des Fördervereins. Die Spenden des Open-Air-Konzerts fließen ins Kirch Stücker Gotteshaus.

Zwar seien die aktuellen Maßnahmen zum größten Teil finanziell gesichert. „Aber es ist wie immer: Es wird doch teurer“, schiebt Hansen hinterher.

So habe der Schreiner festgestellt, dass die Fußleisten der Kirchenbänke mit Hausschwamm befallen sind. „Die werden entsorgt und müssen somit neu auf die Kostenrechnung“, sagt Hansen. Auch diese Mehrausgaben gilt es nun einzuwerben.

Doch der Freund und Förderer des Gotteshauses hat auch Positives zu berichten: So ist die Traufe auf der Nordseite wieder neu aufgebaut worden und mit einem Kiesstreifen abgedeckt. „So soll das Wasser von außen fern bleiben und auch im Innenraum haben wir vorgesorgt“, erklärt Hansen und hofft auf erste Anzeichen eines trockeneren Raumklimas. Die Kirchengemeinde hat erneut einen Antrag auf für eine Dachrinne gestellt. Kein leichtes Unterfangen, denn bislang, so die Erklärung der Behörde, sei eine Regenrinne aus denkmalschutzrechtlicher Sicht, nicht gestattet. Doch Hansen verweist noch einmal mit Nachdruck darauf, dass das viele vom Dach fließende Regenwasser die Hauptursache für die hohe Feuchtigkeit in den Wänden ist.

Im Inneren der Kirche wurden jüngst zusätzlich Heizungsrohre im Sockelbereich der Wände für die Permanentheizung eingebaut. „Das wird das Problem nicht gänzlich lösen“, so Hansen. Der Seehofer macht sich besonders Sorgen um den Altar: „Es gibt hier viele schöne Dinge, die mit sehr viel Unterstützung aus der Bevölkerung restauriert werden konnten, doch die hohe Luftfeuchtigkeit macht auch viel wieder kaputt.“

Gedanken müssen sich die Mitglieder des Fördervereins und der Kirchengemeinde nun um die Farbgebung der Kirchenmauern machen. Die Bögen im Chorbereich und an den Fenstern wurden freigelegt. „Es wurden rote wie auch schwarze Anstriche gefunden. Nun müssen wir entscheiden, wie es werden soll“, sagt er. Seine größte Sorge ist momentan das Wetter. „Hildes Dorforchester ist klasse. Das Konzert darf nicht ins Wasser fallen. Wir wollen mit möglichst vielen Gästen die Naturbühne einweihen“, betont Hansen.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen