Schwerin : Herzenssache: sportliche Kinder

Auswertung: SSC-Ko-Trainer Paul Sens (l.) und medienhaus:nord-Chef Andreas Gruczek loben die Mädchen und Jungen der Fritz-Reuter-Grundschule für ihre Leistungssteigerungen.
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Auswertung: SSC-Ko-Trainer Paul Sens (l.) und medienhaus:nord-Chef Andreas Gruczek loben die Mädchen und Jungen der Fritz-Reuter-Grundschule für ihre Leistungssteigerungen.

Gemeinschaftsaktion für Spaß an Bewegung bringt erstaunliche Erfolge: Erstklässler steigern ihre Leistungen um bis zu 100 Prozent

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02. Juni 2016, 05:45 Uhr

Das große Finale naht: Die von Edi Hermanns initiierte Aktion „Herzenssache – Gemeinsam zu mehr Spaß an Bewegung“ an vier Schweriner Grundschulen geht zu Ende. 200 Mädchen und Jungen hatten gemeinsam mit prominenten Paten seit Schuljahresbeginn dafür gekämpft, ihre Beweglichkeit, Koordination, Schnellkraft, Ausdauer und Geschicklichkeit zu verbessern. Das hat fantastisch funktioniert, wie der Abschlusstest gestern in der Fritz-Reuter-Grundschule zeigte.

„Die Ergebnisse sind erstaunlich. Beim Hüpfen haben sich alle Kinder erheblich gesteigert, manche sogar um 100 Prozent“, sagt Sparkassenvorstand Ulrich Kempf. Er nennt mit Blick auf die Ergebnisliste nur einige Beispiele: „Franziska schaffte beim Eingangstest 34 Versuche, jetzt 46, bei Nina waren es 21, nun 40 und Maik steigerte sich sogar von 19 auf 48“, lobt Aktions-Pate Kempf.

Unterdessen gibt der Vorsitzende der Geschäftsführung der Helios-Kliniken Deutschland, Aktions-Pate Dr. Francesco De Meo, den Mädchen und Jungen der 1b Tipps für den Schlusssprung: „ Tief in die Hocke gehen, Füße parallel, aber nicht zu nah zusammen, mit den Armen Schwung holen und los!“ Anton kam auf 1,26 Meter, am Schuljahresbeginn war es deutlich weniger. „Die Kleinen springen jetzt schon fast so weit wie ich“, sagt lachend Volleyball-Nationalspielerin Jennifer Geerties vom SSC.

Aber auch in punkto Geschicklichkeit und Koordinierungsvermögen zeigten die Mädchen und Jungen deutliche Steigerungen. Beim Slalomlauf mit Ballführen mit der Hand waren viele Schüler doppelt so schnell wie noch vor wenigen Monaten. Dafür bekamen sie viel Lob vom Aktions-Paten Andreas Gruczek, Geschäftsführer vom medienhaus:nord.

Warum gerade die Paten so wichtig sind, erklärt Schulleiterin Anne Eberwein: „Es stimuliert die Kinder ungemein, wenn Gäste in der Schule sind und sich mit ihnen beschäftigen. Das spornt sie an und behält auch über einen größeren Zeitraum hinweg Wirkung. Und die Ergebnisse jetzt zeigen, wie wichtig dies ist und die Kinder in ihrer Entwicklung voranbringt.“ Falls Herzenssache fortgesetzt werde, würde sie auch im nächsten Schuljahr gern wieder daran teilnehmen, betont die Leiterin der Fritz-Reuter-Schule. „Und ich sehe es ja: Auch die Paten haben – wie der Name der Aktion ,Gemeinsam zu mehr Spaß an Bewegung‘ schon sagt – viel Freude dabei“, fügt Anne Eberwein lächelnd hinzu.

„Stimmt“, sagt Dr. Francesco De Meo, „es macht einfach Spaß. Besonders schön ist, zu sehen, wie begeistert die Kinder mitmachen. Sie haben sich alle verbessert.“ Dies sei den Aufwand durchaus wert, betont der Konzernchef.

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