Ramper Uferfest : Hereinspaziert zum Uferfest

Die Thesen sind am Kirchentor angeschlagen: In Rampe wurde symbolisch das Lutherjahr gefeiert.  Fotos: Sarah Langemeyer
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Die Thesen sind am Kirchentor angeschlagen: In Rampe wurde symbolisch das Lutherjahr gefeiert. Fotos: Sarah Langemeyer

Besucherandrang beim Diakoniewerk Neues in Rampe: Gutes Wetter und bunte Aktionen lockten Familien und Ausflug-Freudige

svz.de von
22. Mai 2017, 16:00 Uhr

Die Nägel gehen weg wie warme Semmeln. An der Absperrung zum Agility-Platz drängen sich die Zuschauer. Die Handwerker schmieden, werken und erklären, was das Wissen und die Hände hergeben. Und die Reihen vor der großen Bühne mitten auf dem Gelände des Diakoniewerk Neues Ufer sind zu allen Programmpunkten gut gefüllt. Beim Uferfest in Rampe am Sonnabend herrschte eine entspannte Atmosphäre und ein ungezwungenes Miteinander.

„Schätzungsweise 6000 bis 7000 Besucher haben unser Fest besucht“, sagt Geschäftsführer Thomas Tweer. Er muss es wissen, denn er hat schon viele Uferfeste mitgemacht. „Das alles wäre nicht zu schaffen, wenn nicht alle im Team so gut mit anpacken und sich reinhängen“, lobt Tweer. Eines der Höhepunkte an diesem sonnigen Nachmittag war der Anschlag der 95 Thesen am selbst gezimmerten Kirchentor anlässlich des Lutherjahres. „Es ist total schön zu sehen, wie die Leute die Aktion annehmen, manche lassen sich auch vor dem Tor mit ihrem Thesenwort fotografieren“, erzählt Pastorin Ulrike von Maltzahn-Schwarz und lobt das Motto des Uferfestes „Hier stehe ich – ich bin so“, weil es ausdrücke, dass jeder Mensch wertvoll ist.

Dieses unvoreingenommene Miteinander ist auf dem gesamten Diakonie-Gelände zu beobachten: Menschen mit Behinderung, Kinder, Eltern und Großeltern tummeln sich zuhauf vor den Handwerker- und Kunstständen. Auch die Familien Schilder und Krüger aus Schwerin sind in Rampe mit dabei. „Mein Sohn hatte einen Auftritt, weil er zum Montessori Kinderhaus gehört, deswegen sind wir hier her gekommen“, berichtet Katrin Schilder, die das erste Mal dabei ist.

Nicht das erste, aber das zweite Mal ist der Brüsewitzer Hundesportverein dabei. Sie boten den Besuchern eine Agility-Vorführung mit den Vierbeinern an. „Wir fühlen uns hier willkommen, die Bewohner sind immer ganz neugierig, wenn wir ein paar Tage vor dem Fest anreisen“, verrät Martina Bräuer, Mitarbeiterin der Diakonie und Vereinsmitglied.

So hatten bei dem Uferfest nicht nur die sportlichen Hunde ihren Auftritt, sondern auch viele Kinder aus den Kindergärten und talentierte Diakonie-Gruppen.

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