Crivitz : Herbstfeuer aus Gartenlaub hat ausgebrannt

Feuer in einer Kleingartenanlage:  Da Gartenabfälle kompostiert werden können, darf es sie nicht mehr geben.  Foto: Archiv
Foto:
1 von 1
Feuer in einer Kleingartenanlage: Da Gartenabfälle kompostiert werden können, darf es sie nicht mehr geben. Foto: Archiv

Wirtschaftsministerium verschärft Regeln: Grünschnitt soll kompostiert oder in brauner Tonne entsorgt werden

von
05. Oktober 2017, 08:00 Uhr

Darf im Oktober überhaupt noch Grünschnitt aus dem Garten verbrannt werden? Diese Frage stellten mehrere Leser am Heißen Draht.

Grundsätzlich gilt: Der Grünschnitt sollte entsorgt und nicht verbrannt werden. Kompostierungsanlagen und Sammelmöglichkeiten vor Ort sind zu nutzen. Diese seit Jahren geltende Regel hat das Schweriner Wirtschaftsministerium per Erlass nachjustiert: Auch braune Tonnen sind zu nutzen. Das Verbrennen ist untersagt, da es eine zumutbare Entsorgungsmöglichkeit gibt.

Nicht nur in der Landeshauptstadt Schwerin, sondern auch in Kreisen Nordwestmecklenburg und Ludwigslust-Parchim besteht inzwischen flächendeckend die Möglichkeit, sich eine kostenpflichtige Biotonne zu bestellen oder zu einer Sammelstelle in „zumutbarer Entfernung“ zu fahren. Nur in Ausnahmefällen ist das Verbrennen von Grünschnitt dann noch erlaubt, und das muss schriftlich beim Landkreis beantragt werden. Gebühren werden fällig. Eine Ausnahme könnte das Auftreten von Pflanzenkrankheiten sein, die ein Kompostieren unmöglich machen.

Ausgenommen vom Verbrennungsverbot sind so genannte Brauchtumsfeuer. Aber auch die sind schriftlich zu beantragen.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen