Bald in Schwerin : Helmut Lotti mag den Stil von Elvis

Der belgische Sänger Helmut Lotti kommt nach Schwerin.
Der belgische Sänger Helmut Lotti kommt nach Schwerin.

Belgischer Sänger plaudert im SVZ-Interview über sein Schwerin-Konzert, musikalische Vorbilder und persönliche Vorlieben

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01. November 2017, 08:00 Uhr

Helmut Lotti ist ein Wanderer zwischen den Musikwelten. Mit seinem Programm „Helmut Lotti goes classic“ setzte der belgische Sänger einen Meilenstein, mit „Out of Africa“, einem Crossover zwischen Tribal-Kompositionen und sinfonischen Arrangements, den nächsten. Doch 2011 entschloss sich Lotti überraschend, eine Auszeit zu nehmen. Jetzt feiert er mit „The Comeback Album“ seine Rückkehr auf die Bühne. Am 27. Januar kommt er nach Schwerin in die Kongresshalle. SVZ-Redakteur Bert Schüttpelz sprach vorab mit ihm über das Konzert, musikalische Vorbilder und persönliche Vorlieben.

Herr Lotti, bei ihren großen Erfolgsalben sagen schon die Titel, worum es sich musikalisch dreht. Beim neuen Programm ist Comeback zwar auch eine klare Ansage. Doch wohin geht inhaltlich die Reise?

Es geht um Glaube, Hoffnung und Liebe. Ich möchte mit der Musik den Menschen die Möglichkeit geben, sich in eine Welt zu versetzen, in der sie Kraft schöpfen können. Für den Titel „Faith, Hope and Love“ habe ich deshalb auch den Text geschrieben. Er handelt vom Glauben an positive Energie, von Liebe und innerer Stärke. Und davon, was für ein starker Lebensmotor Hoffnung sein kann.

Haben Sie alle Texte selbst geschrieben?

Nein, ich habe auch viele Standards im Repertoire, die ins Programm passen wie etwa „You never walk alone“ oder Hallelujah. Und natürlich ist auch etwas von Elvis Presley dabei. Ich versuche immer, die schönste aller Versionen zu kreieren.

Warum ist gerade Elvis Presley eines Ihrer großen Vorbilder?

Als kleines Kind habe ich die Live-Übertragung eines Konzert von Elvis via Satellit gesehen und war schwer beeindruckt. Er war ein begnadeter Entertainer. Es war wie ein Traum für mich, ihn quasi live zu erleben.

Erklären Sie das doch bitte genauer.

Elvis Presley hat eine Musik gemacht, die ans Herz ging. Sie war nicht schwer, aber auch nicht flach. Und er hatte eine Stimme, die das Herz springen ließ, eine Stimme, die zu seinen Zuhörern ging. Das schaffen nur die ganz Großen. Ich denke da an Tom Jones oder Johnny Cash. Außerdem hat Elvis gern mit großem Orchester gespielt. Das mag ich auch.

Arbeiten Sie lieber im Studio oder live auf der Bühne?

Ich habe Spaß an allem, was mit Musik zu tun hat. Selbst wenn ich Texte zur Musik mache, ist das immer lustig.

Bleibt denn neben Musik noch Zeit für etwas anderes?

Ja, sicher. Ich habe ein Haus in den Ardennen. Da ist Bewegung auf der Tagesordnung.

Was genau machen Sie?

Ich laufe dreimal die Woche so zehn Kilometer und fahre zudem gern Rad.

Im Gebirge?

Ja, in Holland ist das zu langweilig, ich mag die Herausforderung.

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