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Strahlendorf: Bis Anfang Juli wird gepflückt : Helfer bei der Erdbeerernte willkommen

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Seit Anfang des Monats werden die leckeren Früchte auf der 1,5 Hektar großen Fläche gepflückt. Saisonarbeiter aus Schwerin und aus der Umgebung sind im Einsatz, und Selbstpflücker sind auch willkommen.

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erstellt am 10.Jun.2011 | 12:09 Uhr

Stralendorf | Zehn Kilogramm Erdbeeren - groß, saftig und süß - hat sich Elfi Kliefoth aus Sülstorf gestern mit nach Hause genommen. Beim Pflücken auf dem Erdbeerfeld des Obstbaus Stralendorf half ihr Silvana Danitz aus Schwerin. "Das hat sich super gepflückt. Die Früchte sind richtig groß, wir waren innerhalb einer halben Stunde fertig. Ich bin sehr zufrieden, mir hat es zudem Spaß gemacht", erzählt die Sülstorferin, die zu den Stammkunden zählt. "Ich will von den Erdbeeren Marmelade einkochen, einige bleiben natürlich auch zum Naschen."

Seit Monatsanfang werden die roten Früchte auf der 1,5 Hektar großen Fläche gepflückt. Saisonarbeiter aus Schwerin und der Umgebung sind im Einsatz, und Selbstpflücker wie die beiden Frauen sind natürlich auch willkommen. Geerntet wird täglich von 8 b is 20 Uhr. Die Erdbeerzeit dauert etwa vier Wochen, informiert Obstbau-Chef Walter Strube. Sowohl Saisonkräfte als auch Selbstpflücker seien noch willkommen (Näheres unter Telefon 03869-74 29). Naschen ist erlaubt, denn das Ganze soll auch Freude machen, wenn etwa Familien mit Kindern kommen. Wer nicht selbst ernten will, kann die Erdbeeren auch im Hofladen erwerben.

Zwar seien die Blüten im Frühjahr vom Frost verschont geblieben, aber die Pflanzen hätten im Winter durch Kahlfrost gelitten, meint Strube. Einzelne Sorten ganz besonders. Er rechnet mit durchschnittlichen Erträgen. Die Stralendorfer haben in der Zeit der Trockenheit regelmäßig gewässert. Das wirke sich jetzt aus, erklärt der Obstbau-Chef. Die Früchte seien groß und vor allem sonnengereift.

Dienstag nach Pfingsten beginnt auf der Plantage in Cambs, die zum Obstbau gehört, die Süßkirschenernte. Ebenfalls auf 1,5 Hektar. Selbstpflücker können sich vor Ort am Ortsausgang in Richtung Retgendorf melden. Eine Mitarbeiterin ist zur Stelle. Hier wird täglich von 8 bis 18 Uhr geerntet. In Ruthen bei Lübz ist das ebenfalls dann möglich, in Stralendorf erst in einer Woche. Bei den Kirschen, so Strube, gab es teilweise große Frostschäden. Sie Bäume haben früh geblüht, doch dann seien die grünen Früchte am Baum erfroren. Das war von Standort zu Standort (Ruthen bei Lübz, Wittenburg, Stralendorf und Cambs) unterschiedlich und abhängig von den Sorten. Er schätzt, das im Vergleich zu den Vorjahren, etwa die Hälfte der Kirschen geerntet werden kann. Ein weiteres Problem sind die Stare, die mitunter in Heerscharen einfliegen und sich über die Süßkirschen hermachen. Um sie zu vertreiben, setzt der Obstbau Propangasböller (zeitlich begrenzt) und Schreckschusspistolen ein, letztere mit Munition eigens für den Vogelschreck.

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